Martin Rütter ist „Der Hundeprofi“

Update: Die Infos und Kommentare zur 2. Staffel (2009) gibt es hier:
www.hunde-bar.de/558/martin-ruetter-ist-der-hundeprofi-2-staffel
Martin Rütter, bekannter Hunde-Psychologe und -Trainer, äußert sich im Vorfeld des Starts seiner Sendung „Der Hundeprofi“ (ab dem 30. August 2008 immer samstags um 19.15 Uhr auf dem Sender Vox) positiv zum Thema Hundeführerschein. „Ich würde mir wünschen, dass der Staat endlich mal so etwas wie einen Hundeführerschein einführt, denn viele Züchter wissen absolut nicht, was sie tun. Ein Wochenendseminar würde schon reichen, um die ganz groben Anfängerfehler zu vermeiden.“ sagte der sympathische Hundeprofi im Interview und dürfte damit einer Menge Hundekennern aus der Seele sprechen.
Was alles schief gehen kann, wenn man sich vor der Anschaffung eines Hundes nicht genügend mit dem Thema befasst und wie man die Probleme in den Griff kriegt, wird in seiner neuen Sendung „Der Hundeprofi“ zu sehen sein. Mit „Der Hundeprofi“ zeigt VOX, wie Hundebesitzer die Erziehungsprobleme auf professionelle Art und Weise in den Griff bekommen. Gleich in der ersten Sendung hat es der Hundepsychologe mit zwei besonders hartnäckigen Exemplaren zu tun:
Hundeprofi Folge 1, 30.08.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Luna“: Es gibt Hunde, die einen gesunden Appetit haben. Und es gibt Hunde, die total verfressen sind. So ein Exemplar lebt bei Melanie und ihren drei Kindern in Düsseldorf.
Der Golden-Retriever-Mix „Luna“ sieht mit ihrem treuen Hundeblick zwar aus, als könne sie kein Wässerchen trüben – wenn es aber ums Futter geht, gibt es für die halbwüchsige Hündin kein Halten mehr. Da muss selbst der zweieinhalbjährige Lucas seinen Teller mit dem Wurstbrötchen verteidigen. Mutter Melanie weiß nicht mehr weiter und hofft auf Hilfe von Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Olga“: Bei Sabine und Henry sieht die Sache anders aus. Denn Terrierhündin „Olga“ fällt eher durch ihre akustischen Qualitäten auf. Aber es ist nicht nur das Kläffen; „Olga“ ist aufdringlich und beißt sogar zu – auch bei Herrchen und Frauchen. Seit Baby Tom auf der Welt ist, hat sich die Situation drastisch verschärft. Kann der Hundeprofi Martin Rütter der jungen Familie helfen?
Hundeprofi Folge 2 06.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Timo“: Angelika und Dieter aus Dortmund haben ihr Herz an „Timo“ verloren. Doch der junge Mischlingsrüde aus Italien ist alles andere als ein Schoßhündchen. Während er sich „Herrchen“ und „Frauchen“ gegenüber friedlich und freundlich verhält, ist er bei Fremden böse und aggressiv. Und die Situation wird immer dramatischer – „Timo“ beißt mittlerweile auch schon zu. Kein Wunder, dass Angelika und Dieter mit den Nerven am Ende sind. Trotz der großen Liebe zu „Timo“ fühlen sie sich völlig hilflos. Ihre letzte Hoffnung ist Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Shana“: Christa und Peter aus Aachen haben es mit einem ganz anderen Exemplar zu tun: „Shana“, ihre vier Jahre alte Rhodesian Ridgeback-Hündin, ist sanft wie ein Lamm und dabei ängstlich wie ein scheues Reh. Vor allem wenn „Shana“ Auto fahren muss, erleben Mensch und Tier das große Drama: „Shana“ hat Stress, zittert, sabbert und jammert. Christa und Peter blutet dabei das Herz. Mit Schrecken denken sie an die kommende Autofahrt in den Italienurlaub. Kann Martin Rütter „Shana“ die Angst vor dem Autofahren nehmen?
Hundeprofi Folge 3, 13.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Booh“: Wenn Kathrin aus Datteln mit ihrer englischen Bulldogge „Booh“ unterwegs ist, wirkt es, als führe David Goliath spazieren. Denn während Kathrin ein zierliches und kleines Persönchen ist, präsentiert sich „Booh“ als gefährliches Kraftpaket, das auch gerne mal den Macho raushängen lässt. Der Rüde ist aggressiv gegen alles und jeden. Wenn er loslegt, verliert Kathrin die Kontrolle und gleichzeitig die Nerven. Kann Martin Rütter helfen?
Fall „Timo“: Eigentlich lebt die Familie Runge in einer beschaulichen Ecke von Köln. Doch die Idylle wird immer wieder empfindlich gestört – und zwar durch „Timo“, den kleinen Coton-de-Tulear-Rüden. Sobald Besuch auftaucht, bellt er ohne Unterlass. Dabei unterscheidet er nicht nach Freund oder Feind. Selbst regelmäßige Besucher werden immer wieder lautstark und nervtötend begrüßt – ein Problem, das viele Hundebesitzer kennen, und eine Herausforderung für Hundeprofi Martin Rütter.
Hundeprodi Folge 4, 20.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Ösel“: Hunde und Katzen sind nicht immer die besten Freunde. Das ist bekannt. Und „Ösel“, der vierjährige Mischlingsrüde von Kristine Weitzels und Theo Bruins aus Rees macht keine Ausnahme. Im Gegenteil: „Ösel“ ist dermaßen auf Katzen fixiert, dass er völlig ausrastet, wenn er eine Katze nur von weitem sieht. Da in der Nachbarschaft viele Samtpfoten leben, klebt der Rüde stundenlang am Fenster und bellt ohne Unterbrechung. Ein Spaß ist das nicht, denn für „Ösel“ bedeutet das Dauerstress. Eine harte Nuss – auch für Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Kira“: Hunde sind keine Menschen. Das scheinen viele Halter zu vergessen. Ein Beispiel dafür ist Nicole Arand aus Wuppertal. Sie hat ein riesengroßes Herz für Tiere und teilt ihr Leben mit vier Hunden, ein paar Katzen und Ponys – und mit Ehemann Harald. Doch der spielt nur eine Nebenrolle. Kein Wunder, dass Pinschermix „Kira“ völlig auf ihr Frauchen fixiert ist und Harald nicht in ihre Nähe lässt, ohne ihn lautstark anzuknurren. Harald findet das keinesfalls lustig, und damit die Ehe nicht ernsthaft in Gefahr gerät, muss Hundeprofi Martin Rütter ran.
Tipp am Rande:
Die von Martin Rütter gern getragenen T-Shirts mit den Sprüche-Klassikern wie „Der will nur spielen“ oder „Der tut nix“ gibt es übrigens hier zu kaufen.
Quelle: Vox Presse Info
Update: Die Infos und Kommentare zur 2. Staffel (2009) gibt es hier:
www.hunde-bar.de/558/martin-ruetter-ist-der-hundeprofi-2-staffel

Hallo, ich habe eine 18 montate alte Aussi Mix Hündin und sie gebärdet sich gegenüber anderen Hunden an der Leine fürchterlich, ohne Leine verträgt sie sich sehr gut mit anderen, wir gehen öfters mit 10 bis 12 Hunden spazieren und das ist kein Problem. Wer weiß eine Rat.
Hallo Manuela,
einen präzisen Rat kann ich dir nicht geben, da ich deine Hündin nicht kenne, und das Problem könnte viele Ursachen haben, aber einen Tipp habe ich vielleicht.
Kenne das Problem von meiner Hündin, bei der es daran liegt daß sie soziel sehr sehr unsicher ist.
Aber den Terror an der Leine habe immer ich verstärkt. Beobachte mal ganz objektiv dein Verhalten, wenn du deine Hündin an der Leine hast. Bist du schon angespannt und in Erwartung auf Streß wenn ihr einen Hund seht? Versuchst du deine Hündin abzulenken zu beruhigen oder ähnliches? Dann ist das der Trainingspunkt, an dem du ansetzen kannst.
Ich habe es so in den Griff bekommen, daß ich andere Hund gar nicht mehr beachtet habe. Hat meine Hündin an der Leine getobt, bitte dann mach… Ich habe weder etwas gesagt, noch darauf reagiert, bin einfach ganz selbstsicher daran vorbeigegangen. Seither findet meine Hündin andere auch nicht mehr so spektakulär. Vielleicht hilft es! Jedenfalls kannst du damit nichts falsch machen…
Eigentlich wollte ich keinen Kommentar zu dem Schwachsinn von M.R. abgeben. Ich halte mich auch nicht für den Hundeprofi, wie hier allen unterstellt wird, die die Sendung unmöglich finden. Aber mal ehrlich, was ist das für ein Profi, der sich nicht selbst an die Hunde rantraut, sondern seine Mitarbeiter vorschickt.
Ich hätte vor einem halben Jahr diese Sendung vielleicht noch interessant gefunden, da ich auch für einen Angstbeisser eine Hilfe gesucht habe. Gott sei Dank bin ich auf kompetente Therapeuten gestossen, die mir wirklich geholfen haben. Und ihr vermutet richtig, dass es die sind, die auch Timo therapiert haben. Und ihr könnt euch jederzeit selbst davon überzeugen, das ein Hund sich mit geeigneter auf ihn und seine Halter zugeschnittene Therapie wirklich in drei Tagen verändert. Vorausgesetzt ist natürlich immer, das der Hundehalterauch bereit ist, sein Verhalten zu verändern.
Also auch mein Appell an VOX : setzt den Blödsinn endlich ab.
Daß sich ein Hund in drei Tagen verändern kann, streitet niemand ab, daß er diese Veränderung konsequent beibehält und keinerlei Gefahr besteht, daß er in sein altes Verhaltensmuster, das sich über Jahre entwickelt und gefestigt hat, zurückfällt sehr wohl…
Und wer behauptet eigentlich, daß sich Herr Rütter nicht an die Hunde traut??? Nur weil er Tests durchgeführt hat, die man aus der Distanz betrachtet und von einer objektiven Position aus viel besser beurteilen kann???? Er versucht die Situationen neutral zu beobachten, nicht sich wie der Held voll ins Geschehen zu stürzen. Und die Hundebesitzer sollen lernen, wie sie mit dem Hund umgehen müssen, nicht er….
@conny – genau richtig, wie ich bereits geschrieben habe – der HALTER muß sich verändern, dann tut es auch der Hund.
Ich halte nichts von Tests diese sog. Test gehen mir gewaltig gegen den Strich, ich sehe und beobachte Hund und Halter im ganz normalen Alltag, da brauche ich auch kein „Zentrum“. Leni, irgenwie habe ich bei deinen Posts ein komisches Gefühl, du schreibst und verteidigst ihn, als hättest du mit MR das alles durchgesprochen, da du anscheinend genau weisst was er in seinem Tun vorhat und umsetzen will. Für objektiv halte ich Deine posts nicht!
@ute: Klar der braucht ja auch jemanden, der ihn in so einem Forum verteidigt. Ich glaube daß ihm das ziemlich egal ist was wir hier schreiben. Der Erfolg spricht für ihn und jeder hat Gegner.
Aber daß ich so schreibe, liegt wohl daran, daß ich mich mal genauer mit dem beschäftigt habe was er tut und was hinter seiner Philosophie steckt. Und vor allem, daß ich auf seine Art schon sehr erfolgreich war. Gibt ja auch genug Bücher dazu und ich habe auch schon einige Vorträge besucht. Und ich beschäftige mich mit der Sendung sehr genau, weil ich davon lernen möchte, aber ich denke über das hinaus was VOX zeigt…
Daß ich weiß was er vorhat und umsetzen will, resultiert mal einfach daraus, daß ich genau zugehört habe und es auch verstanden habe. Ist ja nicht so daß er in der Sendung nicht alles erklären würde. Nur manchmal muss man eben zweimal hinhören, und kapieren was hinter D.O.G.S. steckt dann versteht man es auch.
Ob ich damit zu huntert Prozent richtig liege, weiß ich nicht, aber schön wenn es so klingt…
@leni
sorry, aber von Erfolg kann man sicher nicht sprechen!!
Klar sind Ersthundehalter unerfahren und lassen sich jeden Blödsinn weismachen! Kenne ich hier in meiner Gegend auch. Da gibt es viele selbsternannte Profis, die viel Geld abzocken und Herr und Hund veräppeln. Da werden ehemalige Strassenhunde (gerade mal kurz in der Familie) in 6 er Gruppen gepackt, und ohne Motivation durch die Stunde geschleift, hauptsache Geld, die Masse machts. Und Herrchen glaubt auch noch das dies gut ist für beide. Das der Hund irgendwann keine Lust mehr hat bemerkt keiner, da heisst es nur – er ist ungehorsam. Auch da wird nur an Symptomen herumgedoktert, statt Aufklärung zu betreiben.
Wo bitte hat ein MR den Hundehaltern mal erzählt warum ein Hund klare Regeln, Grenzen etc braucht? In welchem Gefüge er lebt und leben MUSS? Und warum ein Hund, wenn er das nicht hat agressiv wird bzw werden kann?????Gerade in´der Sendung mit den 3 kleinen Pinschern habe ich das absolut vermisst. Ich glaube, wenn da die richtige Aufklärung betrieben worden wäre, dann hätten die Hundehalter so einiges verstanden! Es ist keine Therapie im kynologischen Sinne die er betreibt und für mich steckt kaum ein Sinn dahinter. In der letzten Sendung waren ein paar gute Ansatzpunkte, die er sich aber selbst wieder kaputtgemacht hat. Im übrigen ich kenne MR schon aus früheren Zeiten, aus Seminaren und Kursen. Damals hatte ich bereit 16 Jahre Erfahrung, war aber lange noch nicht so weit wie heute! Damals hatte er keine Erfahrung und stellte Anfängerfragen. Wo soll er sich seine heutige Erfahrung in den paar Jahren hergeholt haben? Von seinem Goldi? Ich wettere hier nicht gegen MR persönlich, sondern nur gegen die Art Machenschaft die hier mit unwissenen Hundehaltern betrieben wird, das könnte auch jemand x- beliebiges sein. Ich schreibe hier auch nicht anonym und stehe zu dem was ich hier abgebe!
In diesem Sinne
Grüße
Zitat:“Wo bitte hat ein MR den Hundehaltern mal erzählt warum ein Hund klare Regeln, Grenzen etc braucht? In welchem Gefüge er lebt und leben MUSS? Und warum ein Hund, wenn er das nicht hat agressiv wird bzw werden kann?????Gerade in´der Sendung mit den 3 kleinen Pinschern habe ich das absolut vermisst.“
@ute Hast du eigentlich bei einer der Sendungen auch mal den Ton angestellt????
Und wo noch kann ich dir sagen: bei seinen Themenabenden und ich bin sicher auch zu jedem seiner „Patienten“. Das dieses Thema nicht jedes Mal in der Sendung ausführlich wiederhohlt wird ist ja wohl klar. Und ich bin mir sicher, daß er nicht erst beginnt mit den Haltern zu reden, wenn die Kamera läuft und aufhöhrt wenn sie aus ist…
Wenn du MR aus seinen Anfangszeiten kennst und da schon 16 Jahre Erfahrung hattest, musst du ganz schön alt sein. So Mitte 50 wenn ich richtig rechne. Respekt…
Egal woher man Erfahrung sammelt, wichtig ist daß man es tut und daß man nie damit aufhört. Und ich denke das tut er, schließlich sind 5000 Hunde im Training keine Kleinigkeit und nicht nur ein Goldi von dem man lernen kann. Und die Machenschaften die hier betrieben werden werden von dir einfach völlig überzogen dargestellt. Und wenn du gegen die wetterst, dann auch gegen einen MR der mit seinem Namen hinter diesem Projekt steht.
Vielleicht kannst du ja wirklich alles anders und besser aber hey dann gibt es eben zwei gute Hundetrainer was solls…
Ich verteidige auch nicht nur einen MR. Ich finde es nur erschreckend wie unqualifiziert man über Menschen herziehen kann, ohne sich mal zwei Minuten Gedanken über die Hintergründe gemacht zu haben, geschweige denn diese zu kennen. Das ist schon traurig… Und zu der Meinung steh ich ebenfalls…
@Leni
JA ich hatte den TON AN! aber es kam KEIN Ton das in einem Rudelgefüge eine strike Hierarchie herrschen MUSS! damit der Hund sich wohlfühlt und Sicherheit bekommt! Da turnte der rangniedere noch auf dem Bett während der ranghöhere mit Leckerchen in seine Höhle gelockt wurde (und sicher gleich wieder rauskam. Das war ein nettes Spiel für die Hunde, mehr nicht. Denen wurde eben nicht von ihren Haltern deutlich gezeigt was Sache ist. Der Ranghöhere führte nach wie vor Sozialkontrolle aus. Wie gesagt diese Art der Therapie hat absolut nichts mit dem heutigen Wissensstand der Kynologie zu tun.
Ja ich bin über 50! Jahre jung, sonst hätte ich keine 32 Jahre Erfahrung. Auch habe ich DEUTLICH in meinem letzten Posting geschrieben:
Zitat:
Ich wettere hier nicht gegen MR persönlich, sondern nur gegen die Art Machenschaft die hier mit unwissenen Hundehaltern betrieben wird, das könnte auch jemand x- beliebiges sein.
Du solltest auch bitte genau lesen! Ich schätze Du bist noch ziemlich jung? Kritikfähigkeit muss man auch lernen und Meinungsfreiheit herrscht hier auch noch. Jeder kann sich sein VORBILD FREI WÄHLEN, ich habe meine auch und die gehören zu den großen Wolfsforschern und Kynologen unserer Zeit. Daran orientiere ich mich (erfolgreich) und da ich ein Rudel mit 3 Hunden führe lerne ich täglich noch dazu.
In diesem Sinne
Grüße
Hallo,
als „Frau vom Fach“ verfolge ich die Sendung seit 3 Wochen mit Interesse. Leider ist diese Sendung genauso nichtssagend wie seine Seite.
Leise, individuell. Der Rest auf der Seite ist bla, bla und wenn man mal genau hinsieht, findet man einige Hinweise auf Geldmacherei im Kleingedruckten (AGB: Wenn man nicht 6 Wochen vorher absagt, verfällt die Gebühr für die Stunde. Sagt man 6 Wochen vorher ab, bekommt man 50% minus einer 10%igen Bearbeitungsgebühr erstattet; Ausbildung bei ihm kostet 9.500 Euro plus danach eine Franchiseverpflichtung die einen weiterhin viel Geld kostet … wenn ich mich recht entsinne 350 Euro im Monat plus eine Beteiligung an den Einnahmen von 10-20%).
Klar muss jeder von was leben. Aber auch als vielbeschäftigter Hundetrainer kann man mit einer Absagefrist von 2 Tagen bis max 1-2 Wochen gut planen und leben.
Eine Hundeschule aufzumachen ist nicht ganz einfach und es dauert sicherlich einige Zeit, bis sie sich auszahlt. Wenn ich das richtig im Kopf habe, wollte er wirklich Prozente von den Einnahmen und nicht vom Gewinn…Es sind viele Kleinigkeiten, die für mich ganz klar das Bild eines Menschen ergeben, der sich einfach nur gut vermarktet.
Das er in solchen Sendungen auftritt und überall mitmacht ist klar. Er braucht Leute, die bei ihm Ausbildung machen und die zu ihm kommen.
Leider kann man vielen Hundehaltern alles erzählen solange es sich schlüssig anhört und der Hund nur eine kleine Veränderung zeigt, kommen sie wieder…und wieder…und wieder.
Schade finde ich, dass er den Haltern fast nicht erzählt und Propleme die aus der Gesammtsituation kommen nur dahingehend ändert, damit die Halter einen kleinen Fortschritt sehen, aber auch nicht mehr. Ich fand, dass er in der Wohnung mit den 3 oder 4 kleinen Hunden (Folge 4?) total angenervt dadrinnenstand und nur wegwollte. Aber das war nur mein Eindruck.
Klar wird im Fernsehen viel weggeschnitten. In der letzten Folge war er 3 mal da und sagte was von 4 Wochen. D.h. er könnte durchaus 5 mal dagewesen sein. Aber er verabschiedet sich definitiv, das klar ist, er kommt nicht wieder.
Sollte er wiederkommen, finde ich es unmöglich den Leuten am Fernseher vorzugaukeln, dass 3 Besuche reichen.
Sollte er nicht wiederkommen, finde ich es in einigen Fällen eine viel zu kurze Betreuung.
Das Argument, dass wenn er keine Zeit mehr hat, es genug andere Hundetrainer gibt, wie ich weiter oben gelesen habe, finde ich auch unmöglich!
Wenn ich einen Kunden annehme dann doch nicht, um nach angefangener Therapie den nächsten zu nehmen und diesen Abzugeben. Ich fühle mich verpflichtet, Hund und Halter zu helfen, bis das Problem gelöst ist. Das können manchmal 3-5 Stunden sein, aber manchmal ist es eben auch mehr.
Aber vielleicht ist das seine Masche…allen irgendwelche Lösungen zu geben, ihnen zu sagen, nun müssen sie aber arbeiten und dann zu gehen. Wenn es nicht klappt, denken die Leute sie sich Schuld. Er hat so viel zu tun, dass sie zu einem anderen müssen. Der hilft ihnen dann…hat halt mehr Zeit als der Herr R. Aber so ein netter is der M.R.!
So funktioniert das natürlich super und er kann sich ewig halten!
Aber nochmal zum Thema „man sieht nicht alles, weil sie einiges wegschneiden“. Manchmal sieht man eben doch mehr als er oder die Fernsehmacher denken. Erfahrenen Menschen vom Fach reichen auch kleine Ausschnitte um zu sehen, dass einiges Murks ist.
Ich glaube auch nicht so ganz, dass ein total (laut ihm) im Jagdtrieb steckender Hund der total im Tireb am Katzen verbellen ist, sich so erschrickt, über eine Kette, die über den Boden rollt, dass er sich danach bei Herrchen und Frauchen verkriecht und vor MR flüchtet, wenn der das nächstemal kommt. Frauchen sagte noch, sie fände das brutal…ich würde wirklich gerne wissen, ob es sich hier um einen sehr schreckhaften Hund handelt, oder man nicht alles von Training gesehen hat…
Das ist nur meine bescheidene Meinung…aber von mir aus kann er sich im Fernsehen so lange blicken lassen wie er will. Nicht alle fallen auf ihn rein und es spricht sich schnell rum, wie gut solche Leute wirklich sind, wie bei einer anderen Hundefrau aus dem Fernsehen. Der hat es auch nicht nur gut getan, dass sie da zu sehen war.
Klar ist nicht alles schlecht, was er macht… aber ist es so gut, dass es seinen Ruf gerechtfertigt, den er sich selber aufgebaut hat? … das wird ein tiefer Fall irgendwann …
@M.N
mehr ist wirklich nicht hinzuzufügen!
Danke!
Die „andere“ Hundefrau hatte im Grunde auch keinen Erfolg – ich kann natürlich meine Hunde verschnüren, ins Halti packen Maulkorb auf etc.. DANN klappt das solange wie diese gesamten Hilfsmittel am Hund sind. Halti ist für mich sowieso eine gefährliche Sache, da die meistenHundehalter damit überhaupt nicht umzugehen wissen und dies kann extreme Verletzungen in der Halswirbelsäule hervorrufen.
hallo zusammen,
ich habe mit meinem grossen hund probleme und habe angst das sich der sohn das mit abguckt….vielleicht könnt ihr mir ja helfen?
1. mein hund bellt immer wie verrückt wenn ich denn staubsauger raushole…
2. er bellt auch immer wenn es klingelt…
3. und das schlimmste ist wenn wir draussen sind greift er andere hunde an und teilweise auch welpen und hündinen… seid dem sein sohn da ist greift er teilweise auch seine spielkameradin an wenn sie mit dem kleinen spielt…
könnt ihr mir helfen?
dann meldet euch…
danke lieben gruß an euch
Also Leute, Ihr zeigt hier alle ein armes Bild! Es geht in dieser „Serie“ um Momentaufnahmen und nicht um eine komplette Therapie. Sollen hier die wirklichen Problemfälle aufgezeigt werden? Nein!Es geht darum dem normalen Hundehalter Möglichkeiten aufzuzeigen und wenn es beim auf-dem-Bett-rumlungern von Hunden einen Tip gibt, zieh dem Hund die Decke weg, dann muß ich das als Ihr nicht gönnen könnt! So einfach ist das! In der Sendung habe ich noch keinen gemeingefährlichen Hund gesehen. Die Halter von Timo machten auf mich einen genervten und überforderten Eindruck. Vielleicht muß man ja auch manchmal den Mensch vorm Hund schützen. Denn wer täglich einen solchen Radau in der Bude mitmacht sollte mal in sich gehen und überlegen, ob es nicht für alle Beteiligten besser ist einen Neustart hinzulegen, ohne einander. Das ist nicht der Weltuntergang. Ich habe selber einen neurotischen Hund und stand vor nunmehr 7 Jahren mit dem Hund vorm Tierheim, weil ich ihn nicht mehr ertragen konnte. Zwei Trainingseinheiten bei Rütter haben es geschafft, dass ich meinen Hund verstehe und das unser Miteinander normal wurde. Mein Hund wurde nach kurzer Zeit ein echtes Familienmitglied und ich bin froh, dass ich diesen Schritt gegangen bin. Dabei ist es mir völlig egal ob mich ein Rütter auf den Weg gebracht hat oder Herr Kunz.
Gegendarstellung zum Thema „TIMO“
Leider kenne ich das Video vom 06.09.08 nicht – nur vom Erzählen und den Reaktionen im Internet.
Aber ich kenne den Hund und dessen Halter vom Gardasee persönlich!
Scheinbar hat VOX hier etwas zusammengeschnitten und anders dargestellt als es der Realität entspricht. Die fehlenden Hintergrundinformationen, die auch scheinbar im Film nicht gegeben waren, verfälschen die Darstellung dieses Hundes total.
Denn sonst würde im Internet nicht ständig eine „Bemitleidung der Halter“ und „wüste Anschuldigungen gegen Herrn Rütter“ in den Hundeforen beschrieben werden.
Das Tier ist eine tickende Zeitbombe und deswegen möchte ich eine Gegendarstellung hinterlegen, denn eine „erfolgreiche Therapie“ nach 4 Tagen – wie es in vielen Foren behauptet wird -hat hier bestimmt nicht stattgefunden. Der Hund ist nach wie vor genauso aggressiv.
Hat man erwähnt, dass der Hund mittlweile schon 6mal, mich eingeschlossen, gebissen hat? Und das ist nur die Anzahl der Beißunfälle, die mir vom Gardasee bekannt sind. Was evtl. in Deutschland vorgefallen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Wir haben aber alle den gleichen Fehler gemacht und die Vorfälle verschwiegen, ja sogar auf Bitten der Halterin, im Krankenhaus gelogen und die Bisswunden auf einen unbekannten Hund geschoben.
Deshalb finde ich das „gespielte Entsetzen“ der Halterin im Video (hat man mir erzählt) mehr als verlogen, denn der Hund fällt alles an, was sich um ihn herum bewegt.
Von einer artgerechten Haltung kann hier auch nicht die Rede sein. Die Familie wohnt in einem kleinen, ca. 25-30 qm, Appartement in einem Mehrfamilienhaus am Gardasee. Dort ist der Hund ständig angeleint. Der dazugehörige Gemeinschaftsgarten kann auch nicht genutzt werden, da sich dort andere Menschen, vor allem Kinder und andere Hunde befinden. Das Tier hat keinerlei Auslauf, beim Gassigehen wird er ständig in Körpernähe (maximal 1 m Abstand) gehalten. Schon aus Kraftgründen ist die Halterin nicht zu mehr fähig. Sie kann den Hund nur mit Leckerlis besänftigen, um vorausahnende kritische Situationen zu vermeiden oder zumindest zu dämpfen.
Eine Sozialisierung hat hier niemals stattgefunden – eine Gemeinschaft mit anderen Hunden ist nicht möglich – auch hier wird gebissen.
Sämtliche Nachbarn und Freunde haben sich zurückgezogen, da alle nur Angst vor dem Hund haben. Das spricht doch schon für sich?
Die Aussage des Herrn Rütter, dass der Hund neue Besitzer braucht, ist vollkommen richtig.
Da die jetzigen Halter mit dem Tier überhaupt nicht umgehen können und vor allem, ihm nicht das bieten, was er unbedingt braucht:
• eine deutliche und klare Führung
• eine Therapie und Training mit fachkundigen Trainern, die Ihre Ausbildung nicht in nur 3 Tagen abgeschlossen haben
• genügend Auslauf
• Sozialkontakte mit anderen Gefährten
• geistige Forderung
kurz gesagt, einfach ein schönes Hundeleben sollte er haben!!!
Mit freundlichem Gruß
ein nicht genannt wollender (was man evtl. verstehen kann) Nachbar
@Pacengo:
Ein sehr interessanter Beitrag…
Wie ich gehört habe, wohnen die Halter in D.-mund…
Ist nicht weit weg…
Vielleicht stellst du mal den Kontakt her…nur damit es den Haltern & Timo endlich besser gehen wird…
Gruß Tom
Hallo Gemeinschaft oder auch Ungemeinschaft
M.R. hin und her, fakt ist, Timo wurde von weitem Begutachtet, kein Austesten am Hund.Wo steht er, wie reagiert er? Austesten im Ausbildungszentrum, die Probleme gab es doch aber zu Hause? Wurfkette als Erziehungsmaßnahme- wohl eine Frage der Zeit,wann JR zum Angstbeißer wird? Ball spielen in der Fußgängerzone- die armen Kinder in der Nähe.
Sicher ist nicht alles falsch, was uns da erzählt wird. Aber bitte, wo bleibt die Verantwortung ???
Einiges, in den letzten Sendungen, kam mir persönlich sehr bekannt vor, Herr R. lernt wohl noch dazu!!!
@Pacengo
Wenn das wirklich stimmt, bin ich froh, daß sich jemand getraut hat die Wahrheit zu sagen. Und wenn Vox tatsächlich etwas weggelassen oder anders dargestellt hat, scheint mir das nach dieser Schilderung zu Gunsten des Hundes und der Halter gewesen zu sein und wahrscheinlich nicht unbewusst.
Dieses Geständnis bestärkt mich zusätzlich umso mehr im Glauben an das Können von M.R., der die Situation in kürzester Zeit erkannt und die, in dem Fall jetzt noch verständlichere, einzige Konsequenz erkannt hat.
Kein Schöngetue, kein Rumprobieren eine Aussage, die in meinen Augen vor solch großem Puplikum Größe beweißt. Und wenn es zu dem Erkennen der Fakten nur eine Begutachtung aus der Ferne bedurft hat, heißt das noch lange nicht, daß es unseriös ist, scheinbar war dazu einfach nicht mehr nötig. Und ich bin sicher, daß M.R. die Beißattacken nicht unbekannt waren. Vielleicht kannte er tatsächlich Fakten, die uns bewußt vorenthalten wurden.
An alle Kritiker der Sendung:
In der Dogs-Zeitschrift von September/Oktober ist ein schöner Artikel, der schildert, wie die Dreharbeiten zum Teil ablaufen. Vielleicht führt das zur Klärung mancher Mißverständnisse.
zuerst zum Herrn Rütter: „ich finde es immer wieder spannend, wie schnell er die Situation und/oder die Lage des Hundes erkennt. Ich mag diese Sendung gern, denn da kann ich auch u. a. Tipps für unseren Hund sammeln!
Denn wir haben einen Dalmatiner-Rüden! So weit zu seinem Wesen, ist er toll, ein treuer Kerl. Doch er ist vorkurzem kastriert worden und jetzt haben wir JEDEN TAG das große Problem, dass er nicht mehr spazieren gehen will! Sobald die Tür aufgeht zieht er mit aller Kraft (und ein 30 Kg schwerer Dalmatiner hat eine Menge Kraft) wieder zurück! nur wenn wir ihn im Hundegeschirr versuchen wieter zu tragen geht er allmälig mit. Wir sind echt am verzweifeln!!!
Es wäre gut, wenn sie irgendein Tipp für uns hätten, denn wir wollen nicht, das er immer dicker und faul und träge wird!!!
Mit freundlich Grüßen
Loraine
!!!!!Also, ich habe mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, und hoffe mal nicht genau das selbe zu schreiben:
–> Ich find es ehrlich gesagt ERSCHRECKEND wer sich heut zu Tage als „Hundeprofi“ bezeichnen darf!
Ich habe mir eine Sendung von Martin Rütter angesehen, und zwar die 2. mit “Timo”: ich fand es unbegreiflich was dort vom so genannten Profi gesagt wurde! Bei einem Hund der aggresiv ist, ist das „Beseiteigen“ dieses Hundes auf keinen Fall eine Lösung!!! Timo wusste überhaupt nicht an welchem Platz er in der Familie steht. Er brauch kein Anti-Aggresionstraining oder dergleichen, sonder eine feste menschliche Hand die ihn führt. Er muss wissen, dass er mit seinen Herrchen ein „Rudel“ bildet, in dem aber der Mensch das Sagen hat. Dies ist auf keine Fall schlimm für den Hund, wenn er nich an erster Stelle steht. Wenn der Hund aber keine klare Rangordnung erkennt kann es zu bösen Folgen kommen. Wenn er in eine Situation (wie z.B. der Begegnung mit fremden Leuten oder Hunden) kommt, meint er dann, durch die fehlende Konsequenz des Herrchens, selber entscheiden zu müssen. Und das geht dann mit einem Angriff aus! Der Mensch muss in diesem Fall der „Boss“ sein, und die Situation klären, und unbedingt das falsche Verhalten des Hundes unterbinden! Dann wir der Hund in Zukunft den Menschen entscheiden lassen, wie die Situation ausgeht.
–> Und auch bei ängstlich Hunden muss der Mensch dem Hund eine führende Person sein. Er darf nich auf den Hund einreden, und sagen: „Och bitte komm doch! Hab keine Angst…“, sondern er muss dem Hund ein Gefühl von Sicherheit geben, und ihm deutlich machen, dass es keinen Grund gibt sich zu fürchten. ein Hund merkt sofort, wenn ein Mensch unsicher ist, und wird dadurch auch unsicher. Wenn der Mensch aber einfach ohne Angst in die Situation geht, und den Hund „mitnimmt“, ob er will der nich, zeigt er ihm: „Es ist OK! Ich mache das ohne Angst, also kannst du das auch!“ Und wenn der Hund den Menschen als „Ranghöchsten“ ansieht, wird er dann, durch die direkte Konfrontation, auch keine Angst mehr haben.
Ein Hund versteht das beruhigende Einreden in angsthaften Situationen nicht als beruhigend, sonder es unterstützt ihn in seiner Angst! Also sollte der Mensch konsequenter an die Sache heran gehen, denn dies versteht der Hund auch. Für ihn gibt es nur ja oder nein. Alle Verhaltensweisen gehen ja vom Wolf aus, und wenn ein Rudelmitglied da vor was Angst hat, und sein Rudel aber einfach weiter geht, hat er auch keine Wahl. Er muss mitgehen, um nich allein zu bleiben. Allein zu sein ist für einen Hund nämlich schlimmer als seine Angst zu überwinden!
Ich habe die Sendungen nicht alle verfolgt.
Allerdings kenne ich Dreharbeiten zum Thema „Hundeerziehung“
Meine Schwester war vor Jahren in „K-1 die Reportage“ mit der Lehr-Erziehungs-Darstellung des schweizer Trainers Schlegel. Sie hat sich mit einigen anderen „Schülern“ erfolgreich gewehrt, einen lammfrommen Staffordterrier als Bestie darzustellen der er nicht war. Es ging nur um eine Ausweitung der Erziehung. Stattdessen sollte er als Kinder beissender Kampfhund hervorgehoben werden. Der Hund hatte noch niemals gebissen! Den Haltern war im ersten Moment nicht bewußt welche Aussenwirkung auf Verwandte, Bekannte und Nachbarn durch so eine Sendung entsteht. Nach ihrer Weigerung den Hund so darstellen zu lassen, wurden sie aus dem „Drehbuch“ herausgeschnitten. Das gleiche widerfuhr meiner Schwester mit ihrer Pastor de Majorquin und einem Dalmatinerbesitzer, weil sie sich solidarisch erklärt hatten. Schlegel selber machte den Hundehalter unmissverständlich klar, das es hier nur um Eigenwerbung und „Maulkorbverordnung“ (nicht im Sinne der Hunde, sondern der Halter) gehen würde. Ein Wohl des Hundes wäre nicht beabsichtigt! Man hätte nach Drehbuch zu agieren und zu funktionieren. Wer nicht mitmachte würde aus dem Kurs fliegen. Den Kurs haben alle (Reportagen)Teilnehmer selber bezahlen müssen (eine hohe sehr vierstellige €-Zahl). Ihnen wurde 24 Stunden vor Anreise eine Erklärung abgerungen, dass bei den Trainerstunden gefilmt würde. Keiner hat sich was dabei gedacht und unterschrieben. Von Fernsehgeilheit war bei allen Teilnehmern keine Spur. Keiner wußte vom Einfluss des Senders bzw. des vorgegebenen Scripts! Ihnen wurde zugesichert das konsequent nach den Wünschen der Hundehalter und deren Problemen gearbeitet würde. Die Probleme der Hunde und/oder die Trainigswünsche lagen Schlegel vor. Somit konnte man die Senderreihe im Hintergrund (und in Absprache mit Schlegel) genau zusammenstricken. Unsere Hündin sollte als dominante, aggressive spanische Strassenhündin auftreten. In Wahrheit hatte sie die Strasse nie kennengelernt, da sie ihm span. Tierheim geboren war, keinesfalls dominat, aber über 3,50m hohe Zäune kletterte und Betonwände aus reinem Zeitvertreib durchkratzte! Bei Schlegel musste sie lernen „bei Fuß“ an einer Ziege vorbeizugehen. Sehr telegen und am Problem vorbeitrainiert!
Die Hündin ist später abgegeben worden. Es kam zur Trennung der Ehe (nicht durch den Hund). Meine Schwester mit zwei Hunden (Ridgeback ….1a erzogen) völlig alleine. Nach Aufgabe von zwei zerstörten Mietwohnungen, konnte sie nervlich und finanziel nicht mehr!
Ich habe persönlich sehr viel mit Sendern zu tun gehabt. Dabei konnte ich feststellen das die Sensationdrehbücher, besonders der Privatsendern immer schlimmer werden. Das jeder der Beteiligten Geld verdienen will ist völlig normal und auch legitim. Das müssen wir alle jeden Tag aufs neue. Aber die Dimensionen der Verantwortung und auch der reellen Darstellung driften immer mehr auseinander. Ich bin selber Mitglied in einen TS-Forum. Wir haben festgestellt, das immer mehr „Problem“-Hunde auftauchen. Die Tierheime quellen über mit (angeblich) temperamentvollen Junghunden. Die Besitzer sind angeblich nur noch überfordert. Zum größten Teil gefördert durch solche Hundeerziehungssendungen. Weitere Auswirkungen sind ängstliche und verschüchterte Hunde die durch den Einsatz von Teletakt- oder Sprühhalsbänder geschunden wurden. Ein Welpe wird abgegeben weil er bissig ist! In Wahrheit hat er Zahnwechsel. Hauptsache der Hund sitzt im Körbchen, wie ein abgelegtes Spielzeug! Hauptsache der Hund funktioniert! Sich seine Schmuseeinheiten selbstständig holen darf er nicht mehr. Er hat wie ein Ziermöbel die Wohnung zu verschönern und darf ja nicht auffallen.
Ich für meinen Teil kann die Hundenannys im Fernsehen nicht mehr sehen! Weil ich weiss wieviel Lug und Truck dahinter steht.
Sie sollten mal Sendungen produzieren: „Ein Hund kommt in Haus – Was muss ich beachten?“
Vielleicht würde dann den ganzen illegalen Billigmassenzüchtern (das ist wieder ein anderes Thema) und den Hundefernsehtrainern der Boden unter den Füssen gezogen!
Hab ich noch vergessen zu erwähnen.
Wir haben auch einen „Problemhund“ aus dem TS übernommen. Weggeworfen, weil sie zu temperamentvoll ist und die Erziehung (der sehr gelehrigen und intelligenten Hündin) zu aufwendig war. Sie konnte sich doch tatsächlich nicht selber erziehen! Desweiteren hatte sie größte Angst vor Kindern und Männern. (ein Schelm der böses dabei denkt) Sie kam aus einem wohlhabenden und schicken Arzthaushalt und war total verwahrlost und ungepflegt. Als Bürste diente eine Schere um die Verfilzungen aus dem Haarkleid zu entfernen. Dieser Hund war und ist eine Herausforderung. Und wir freuen uns jeden Tag über ihre Clownerie, den Spaß am Leben und ihre überschwengliche Liebe die sie uns entgegenbringt. Und die Schönheit die sie geworden ist.
Und das ganz ohne Hundetrainer! Einzig mit viel Einfühlungsvermögen, Geduld und Konsequenz.
Diese angebliche Therapie des Hundes wie von der Trainer gepostet wurde ist nur ein Mißverständnis.
Der Hund wurde nicht in 4 Tagen therapiert. Diese Aussage kam von einem User, dem Auffiel, dass zwischen Ausstrahlung und Posting der Trainerin 4 Tage vergingen.
In wirklichkeit wurde mehrere Monate mit dem Hund gearbeitet, die zu einer Besserung führten ;)
Sehr geehrter Herr Rütter,
wir haben uns eine 9 Monat alte Dobermannhündin gekauft,sie ist sehr lieb zu Mensch und Tier,doch eines ist bei ihrem Vorbesitzer total falsch gelaufen,denn Kira durfte einfach alles,( am Tisch mit ihm essen,in seinem Bett schlafen,Keine Tierkost sondern nur Menschenessen,Keine Spaziergänge sondern hinterm Auto her rennen,und so weiter.)Wir haben schon festgestellt das unsere Kira sehr gerne lernt,nur wie machen wir es mit der erziehung am besten? denn 9 Monate durfte sie das was für Hunde normal tabu sein sollte.Denn wir wollen Kira ein schönes Hundeleben ermöglichen.
erst mal hallo an alle schreiber hier!
war noch nie ein fan von dem herrn R. und habe leider auch nicht alle folgen gesehen,bereue dies aber nicht!
habe selber 3 hunde,2davon sind hunde,die ich mit grossen ängsten und unsicherheiten übernommen habe.hätte jemand ,der keine ahnung von hunden hat, diese hunde übernommen und auf den herrn R. gehört,sässen die beiden wieder im TH.
es hat mich ein paar monate gekostet,aber beide sind inzwischen einfach fabelhafte tiere.
helfe selber bei vielen leuten,die probleme haben und war bisher zu 100% erfolgreich.
konsequenz,liebe,geduld und hundeverstand zeichnen mich aus.
da brauchts keinen überteuerten und nicht richtig fähigen herrn R. um den tieren zu helfen…
lg
@Pacengo am 07.10.08 17:57
Danke für Deinen Bericht. Sehr interessant.
Einige scheinen ihn hier leider nicht gelesen zu haben, wie man z.B. am Posting von IVESTRO erkennen kann…
Hallo @all,
ich bin heute zum ersten mal auf diese seite gekommen, weil ich die sendung von H.R letztens gesehen habe und für meinen HInd auch dringend Hilfe brauche. Nur wie ich das hier richtig lese soll ich wohl auf keinen Fall den Hundeprofi um Rat fragen.
Deshalb schildere ich hier mal mein Problem, vielleicht könnt ihr mir hier ja weiter helfen.
Meine Hündin Nora ist ca. 8 Jehre alt.
Bislang nehme ich sie überall mir hin, denn sie bleibt überhaupt nicht alleine.
Manchmal schaffe ich es den Müll runter zu bringen und sie akzeptiert es, aber meistens fängt sie schon an zu bellen und zu jaulen, wenn ich bloß zur Wohnungstür raus gehe. Ich glaube sie hat Angst vorm allein bleiben. Solbald ich länger wie 10 sec in einem anderen Zimmer bin läuft sie mir hinterher. Und wenn ich nur ansätze mache bald ausm Haus zu gehen klebt sie mir am Fuß wie eine klette und rennt wie verrückt im Kreis um mich rum.
Über Hilfe, wie ich das Alleinsein-Problem in den Griff bekommen kann wäre ich sehr dankbar.
glg
@dogsbestfriend
Auch Du hättest mal genauer lesen und ggf. zuhören sollen… MR hatte vollkommen Recht, dass die Halter von Timo völlig ungeeignet für diesen Hund sind. Er hat nicht behauptet, der Hund sei nicht therapierbar… lediglich, der Hund sei BEI DIESEN HALTERN nicht therapierbar. Damit wollte er insbesondere dem Hund längeres Leid durch permanente Überforderung und Stress ersparen. BRAVO kann ich da nur sagen.
Martin Rütter überzeugt mich mit jeder Sendung mehr. Er nimmt sich viel Zeit, handelt und trainiert im Sinne der Tiere… ohne dubiose Hilfsmittel und – im Gegensatz zu einer von VOX bekannten langhaarigen Tiertrainerin – nicht darauf aus, einen schnellen Erfolg zu erzielen, der am Ende doch fragwürdig ist.
@chrissi – 14.10.2008 12:12 Uhr
Kenne das Problem selbst zu gut und habe in den vergangen vier Jahren bei meinen BEIDEN Hunden verschiedene Methoden versucht. Ohne wirklichen Erfolg.
Vor ca. 14 Tagen waren bei Martin Rütter ebenfalls zwei solche „Felle“ (Floh & LIzzy). Die dort gezeigte Methode hatte mich sehr überzeugt und sofort hab ich mit dem Training begonnen… mind. 10 mal täglich… mit durchschlagendem Erfolg. Inzwischen bleiben meine beiden 1 Stunde ohne einen Mucks von sich zu geben allein zu Haus (wird von mir telefonisch überwacht)
Aber da du von Martin Rütter nix hältst, brauche ich vermutlich gar nicht weiterzuschreiben ;-)
mal abgesehen von den vielen unterschiedlichen Meinungen zu Martin Rütter, ich freue mich über die nützlichen Tipps und bin eigentlich ganz begeistert von seiner Sendung.
Habe auch zwei Hunde und ein ganz spezielles Problem immernoch nach dem Besuch einer Hundeschule.
Ich bekomme einfach nicht in den Griff, das meine Hunde auf der Wiese im Freilauf nach Abruf auf mich hören. Ich kann mir die Kehle aus dem Hals schreien, pfeifen oder einfach weitergehen nichts passiert. Welchen Rat oder Tipp gibt es für mich?
@ Ludmilla, danke für den Tipp!
das hatte ich gestern auch noch nach meinem Post gelesen und auch gleich mal damit angefangen das zu trainieren. Ich weiß nur nicht, wie ich das 10-mal am tag schaffen soll…
bisher stellt sich aber noch kein erfolg ein.
kannst du mir ev noch genauer erklären wie du vorgegangen bist?
ich bin nämlich auf jedenfall auch für sanfte erziehung, ohne irgendwelche komischen Halsbänder uä.
ich selber finde die sendung von M.R nicht schlecht, man muss aber sein training ja auf jeden hund speziell anpassen und kann dann nicht alles so machen, wie in der sendung. nur wird M.R hier im forum ja nicht wirklich empfohlen und ich probier immer erst selber meine probleme zu lösen, bevor ich mir fremde und dazu noch das fernsehen ins haus hole.
@Irene
bei meinem hund hilf es, wenn ich mich hinter nem baum oder so verstecke, wobei das keine lösung für immer ist, denn irgendwann kapiert sie das…
@Chrissi und @Irene
Ich gebe Euch gerne ein paar mehr Tipps. Hab auch schon einiges zusammengeschrieben. Allerdings sind die Texte recht lang und vielleicht für alle anderen hier nicht so interessant. Kann ich Euch irgendwie auch anmailen?
nora.wuff@gmx.de
Dann will ich mal den „Fall“ Timo zusammen:
Martin Rütter hatte in der VOX-Sendung „Der Hundeprofi“ analysiert, dass Timo BEI DIESEN HALTERN keine Chance hat und völlig überfordert ist – so wie die Halter umgekehrt mit Timo überfordert sind. Hierdurch leiden nicht nur die Halter, sondern insbesondere auch der Hund enorm – und dies tagtäglich.
Am 06.09.2008 – 20:30 Uhr (also nach Abschluss der VOX-Dreharbeiten) postet Stefanie Weinrich, die Halter von Timo hätten sich bei ihr, Stefanie Weinrich gemeldet und um Hilfe, sprich eine Therapie gebeten. Stefanie Weinrich konnte ihren eigenen Angaben zufolge Timo dann auch erfolgreich therapieren. Dies – angeblich – sogar binnen 4 Tagen: O-Ton Stefanie Weinrich: „Der Hund greift nach 4 Tagen sprach-, hilfsmittel sowie gewaltfreier Verhaltenstherapie nach SDTS keinen Besucher mehr an und wird seitdem ohne Maulkorb gehalten.“
Am 07.10.2008 – 17:57 Uhr (also rund 1 Monat Stefanie Weinrich’s Posting) ist von Pacengo zu lesen, dass dieser sowohl Timo als auch dessen Halter persönlich kennt. In seinem Posting bestreitet Pacengo vehement, dass Timo “erfolgreich nach 4 Tagen therapiert“ worden sei. Pacengo berichtet sogar u.a. von 6 Beißattacken durch Timo – auch gegen ihn (Pacengo) selbst und stützt damit die anfängliche Einschätzung durch Martin Rütter.
Schenkt man nun der „Therapeutin“ Stefanie Weinrich Glauben, so hat Martin Rütter offensichtlich in diesem Fall versagt.
Schenkt man dagegen Pacengo Glauben, so war Martin Rütter in seiner Einschätzung brillant und verdient Hochachtung, dass er dem gemeinen Zuschauer nicht irgendeinen vermeintlichen Erfolg präsentiert hat.
Hallo Cora, vielen Dank für deine vorzügliche Zusammenfassung. Ich habe mir erlaubt – damit der TExt hier nicht untergeht – daraus einen eigenen Blogpost zu machen. Schöne Grüße, Dirk
Hallo Dirk,
oops, damit hab ich nun gar nicht gerechnet. Welche Ehre. Danke Dir… is mir fast schon wieder peinlich ;-)
LG
Cora
@ Irene: Du musst Dich für Deinen Hund interessanter machen! Da gibt es viele Mittel und Wege, aber wenn ich das richtig sehe, hat Dir bereits jemand was geschickt.
@ Cora: Das habe ich so nicht verstanden und nicht gelesen. Aber vielleicht gibt es auch zu viele Foren. In dem, in dem ich las, schrieb jemand, 4 Tage nach dem Eingangsposting: Das geht ja garnicht innerhalb von 4 Tagen!
Mal abgesehen davon ist es möglich einen kurzen schnellen Erfolg zu erziehlen. Dieser muss aber unbedingt!!! ausgebaut werden und das dauert. Ich glaube nicht, dass diese Therapeutin meint, dass das Training nach 4 Tagen zuende sei.
Generell finde ich den Unterton hier und die Art zu diskutieren etwas aggressiver. Leider.
Eine andere „langhaarige“ Therapeutin die hier immer wieder erwähnt wird, finde ich persönlich um einiges schlechter als einen Herr R. Nur an einem Symptom auf die schnelle rumdocktorn, schneller Erfolge im Fernsehen und null Lerneffekt… schade.
Aber auch ein Herr R. ist meiner Meinung nach, nicht der, der hier in manchen Postings so hochgelobt wird. Um Welten besser als eine gewisse Vorgängerin. Was aber nicht heißen muss, dass es gut ist.
Ohne Hilfmittel wie viele hier schreiben, ist es auch meiner Meinung nach besser zu trainieren. Aber ich trainiere schon lange so, schon lange vor einem Herrn Rütter. Das ist nichts, was er erfunden hat. Er trägt lediglich zur verbreitung bei.
Sein DOGS System ist nichts neues. Es sind nur einige Strömungen klar zusammengefasst und DOGS genannt.
Ich persönlich sehe ihn nicht als Konkurrenz, da ich keine Ambitionen habe im Fernsehen aufzutreten, und außerdem in einem anderem Teil Deutschlands lebe.
Aber man könnte sagen, dass seine Vorgängerin die langhaarige Therapeutin bei Vox durchaus eher Konkurrenz für ihn ist.
Über die Hundeschulen in meiner Umgebung sage ich zu meinen Kunden, auch auf Nachfrage nichts, wenn ich nicht von ihnen halte. Gute kann ich empfehlen, schlechte … sag ich nichts zu. Und ich werde oft gefragt, weil Freunde wollen ja auch gerne, wohnen aber etwas weiter weg…etc.
Aber dass ein Herr Rütter in einem Hundemagazin schlecht über seine Konkurrentin redet…das kann man sich verkneifen! Das ist seeeeeehr unprofessionell und bestärkt mein Bild von ihm.
Mein Empfinden: Er ist ein ordentlicher Hundetrainer. Kein super guter, aber ok. (Besser als das meiste, dass vorher im Fernsehen war).
Aber er hat Charm und ein Händchen für Menschen. Er verläßt nie die erwachsenen Ebene, ist damit immer auf einer Ebene mit seinen Kunden, so fällt es denen leichter, das gesagt aufzunehmen. Zudem hat er Humor und kann Komplizierte Sachverhalte den Menschen einfach und bildlich klarmachen. Das ist super.
Dadurch alleine ist er schonmal als Hundetrainer nicht der schlechteste.
Aber: Sein DOGS System ist weder überraschend noch neu. Wirklich viel erfährt man darüber nirgends (nur vielleicht wenn man Seminare macht oder Bücher kauft, also zahlt). Wobei ich sagen muss, dass ich seit vielen Jahren individuell, leise, etc. trainiere… nunja.
Und er gehört zu den eher teureren Trainern (und nein das ist auch er nicht wert) und zieht den Kunden zusätzlich Geld aus der Tasche, dadurch, dass er z.B. lange Absagefristen hat (6 Wochen) und selbst wenn man die einhällt zahlt man noch 60%!
usw. Das muss ja nun nicht sein, finde ich. Geld verdient er auch so genug.
Also ein ordentlicher Hundetrainer, der Medien nutzt um Altbekanntes geschickt so aufzubereiten, dass die Leute sagen: toll, wie neu is das denn? und wie gut? Den muss ich haben. Der sich also geschickt vermarktet. Seine Konkurren auch so deutlich versucht abzublocken und dem Geld seeeehr wichtig ist.
(Übrigens geht er wirklich nur ein paar mal zu den Kunden und wenn das Problem nicht weggeht oder wiederkommt, dann ist er telefonisch eben nicht mehr erreichbar… wie war das mit manche erfolge gehen schnell?? aber halten nicht lange..)
Is nur meine Meinung und nun können alle wieder loslegen und darüber herfallen ;)
@M.N.
Hättest du mein Post aufmerksam gelesen, hättest Du festgestellt, dass es am allerwenigsten um 4 Tage… 4 Wochen oder 4 Monate geht… Aber egal.
@M.N.
Nachtrag: Die Originalpostings von Stefanie Weinrich und Pacengo findest Du in voller Länge ebenfalls hier auf dieser Seite…
Mehr sag ich dazu jetzt aber auch nicht mehr.
@M.N.
Im Gegensatz zu Dir hat Cora die Therapeutin S. Weinrich nicht interpretiert, sondern wortwörtlich ZITIERT. Die Therapeutin S. Weinrich hat übrigens in jedem Forum denselben Wortlaut ihrer Gegendarstellung verwendet. Sie sprach auch immer davon, dass im Mai 2008 (also max. 1 Monat) eine Begutachtung und Therapie durchgeführt wurde und dann folgt am Ende ihr Satz, dass Timo bereits „nach 4 Tagen“ usw.
Es ist mir ein Rätsel, wie Du jetzt darauf kommst, dass das so nicht zu lesen war. Weiter oben schreibst du sogar, dass die Therapie in WIrklichkeit mehrere Monate gedauert haben soll… „Mai 2008“ (!).
Hallo,
ich weiß nicht, ob jemand dem Patrick wegen seiner Staffordshire-Hündin schon einen Tip gegeben hat.
Ich habe auch seit 6 Jahren einen superängstlichen Hund, der seit dem 3. Lebensmonat bei uns ist. Die einzige Hilfe, die man solchen Hunden geben kann, ist ein selbstbewusster HH. Du, und nur Du, weißt, ob der Hund in einer Situation ist, in der er Angst haben muss. Meistens ist das nicht der Fall. Dann darfst Du auch nicht unsicher sein, sondern energisch (aber n i c h t mit Gewalt!!!!) vorwärtsgehen, evtl. ein lautes Kommando geben (lauter als seine Angst) und so tun, als ob das alles nichts wär. Es wird lange dauern, aber bei Angst ist es so, wie Frau Geb-Mann immer sagt: Der ängstliche Hund bestimmt die Geschwindigkeit der „Therapie“. Auf keinen !!!!! Fall darfst Du ihn trösten, das geht immer nach hinten los, weil Du ihn in seiner Angst bestärkst.
Kann Dir Cesar Millan empfehlen, der auf einer anderen Seite hier vorgestellt wird. Lies seine Bücher und Dir wird klar, was ein Hund braucht.
Wir haben auch noch einen anderen Tierheimhund. Labrador-Podenko-Mix mit höchstem Energieniveau. Mehrfach zurückgegeben, weil er seine Vorbesitzer „verschlissen“ hat. Er ist anstrengend, aber mit kleinen Korrekturen jetzt, nach ca. 1,5 Jahren, auf einem sehr guten Weg.
Mit Herrn Rütters „Tipps“ kann ich leider auch nichts anfangen. Für ihn ist scheinbar alles lustig, er lacht lieber über die Halter, gefährliche Sache, das.
Hallo ihr Lieben, so nun habe ich mir all eure Kommentare zur Sendung „Der Hundeprofi“durchgelesen und bin wirklich geschockt.Das was ihr in der Sendung gesehen habt, sind nur Bruchteile seiner Trainingsphilosophie.Das waren nicht die einzigsten Tips die M.R. gegeben hat,das kann ich euch versichern. Es gehört eine ganze Menge mehr dazu.Habt ihr schonmal nach Martin Rütters Konzept gearbeitet?Oder euch wirklich mal mit befasst?Ich denke man sollte sich selbst erst einmal davon überzeugen,bevor man so urteilt.Ich hatte heftige Probleme mit meinem Hund dank der tollen Hundeschulen die es bei uns gibt.Ich bin bis Erftstadt gefahren um Hilfe zu bekommen.Jetzt arbeite mit meinem Hund nach D.O.G.S und bin heil froh das ich diesen Weg gegangen bin.Ich stehe in ständigen Kontakt mit den von Martin Rütter ausgebildeten Hundetrainern,die einem immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.Einfach klasse!!!Im Fall Timo kann ich M.R. verstehen.Ich glaube nicht das Fam.H.das mit Timo hin bekommen hätten,der Hund hätte es wesentlich leichter gehabt wenn er in eine neue Fam.gekommen wär,die von Anfang an klare Strukturen dem Hund vermittelt hätten. Liebe Grüße Corinna
Zitat Corinna:
Im Fall Timo kann ich M.R. verstehen.Ich glaube nicht das Fam.H.das mit Timo hin bekommen hätten,der Hund hätte es wesentlich leichter gehabt wenn er in eine neue Fam.gekommen wär,die von Anfang an klare Strukturen dem Hund vermittelt hätten. Liebe Grüße Corinna
Sorry, bei allem nötigen Respekt…
Wenn ich merke, dass die Halter und der Hund eine Bindung haben, eine Beziehung…egal, ob es funktioniert oder noch nicht, dann ist es meine, sorry, gottverdammte Aufgaben, aus den beiden Teilen EINE Einheit zu schaffen, sprich, den Fehler zu finden, zu analysieren, eine Lösung zu schaffen ( FÜR BEIDE !!! ) und nicht zu sagen… es ist besser…wenn der Hund weg ist…????`
Ein größeres Armutszeugnis kann es gar nicht geben…
WARUM arbeitet man nicht drei bis vier MAL pro Wochen intensiv mit Halter & Hund….????
Ganz einfach, weil man ja ach soviel zu tun hat…..ach ja….???
Ich habe zur Zeit 13 eigene Hunde, 64 Hunde im Einzelunterricht und 134 Hunde auf der Platzarbeit….
Sorry, aber ich bekomme das zeitlich hin, ständig für meine „Kunden“ da zu sein….
Da ich, so wie viele andere „unbekannte“ den Beruf Hundetrainer leben…und sich nicht nur auf „Profit“ & „Zuschauerquoten“ sich dieses Psydonym zugelegt haben….
Aber wenn etwa nicht mehr „zieht“, wird es einfach abgesetzt….oder man reagiert nicht mehr…..
Ich bekomme bestimmt mächtig Ärger, wenn ich hier mal so einen „Vetrag“ für eine solche Sendung einstellen würde….deshalb lasse ich es…trotzdem kleinen Tip
immer schön auf das „kleingedruckte“ schauen….
und ansonsten kann ich mich in wahnsinnig vielen Aspekten den Ausführungen von „UTE“ und „M.N.“ anschließen…
Sie scheinen aufgrund ihrer hier getätigten Äußerungen mehr als nur ein „Grundwissen“ über die Kynologie zu haben… Respekt dafür…
Tom
Hallo Tom,ich verstehe Sie total!!!Ich bin mit Sicherheit auch kein Fan davon zu sagen,gib den Hund ab!!!Natürlich hätte man mit dem Hund arbeiten können aber Sie wissen mit Sichheit aus eigener Erfahrung,das Hund absolute Genauigkeit vom Halter erwartet,um sich führen zu lassen und dem Menschen zu vertrauen.Ich denke einfach das ,“Das“ die Fam.H diese „konsequenz“ auf längere Zeit nicht durchgehalten hätten.Meiner Meinung nach,war dieses zu fest in diesem Hund verankert.Ich bin kein Hundetrainer aber bitte glauben Sie mir eins,ich habe sehr viel dazu gelernt.Ich arbeite mit meinem Hund täglich,um Ihr die Verantwortung zu nehmen und Ihr wirklich ein „Hündisches“ Leben zu ermöglichen. Gruß von Corinna
@ Corinna:
Guten Tag Corinna…
Es ist immer schön zu sehen, wenn „Menschen“ sich über ihre Verantwortung ggü. dem Hund bewußt werden…
wenn sie es bei ihrem Hund schaffen, super, weiter so…
allerdings sind aus meiner Sichtweise die “ Problemlösungsmethoden“ des Herrn MR. nicht geeignet, auf DAUER ein positives Ergebnis für BEIDE Seiten zu erzielen…
Und genau das ist es, was ich hier „anprangere“…
Dem Zuschauer wird vorgegaukelt, dass Herr MR kommt und ein paar Stunden später alles OK sei…
Sorry, das ist nicht nur Betrug am Hundehalter, sondern auch an diejenigen, die sich hilfesuchend an einen “ Hundetrainer“ wenden…
Ich habe zum Beispiel einen von einem Mann sexuell missbrachen Rüden bei mir…(ja auch das gibt es…..)
einen solchen Hund zu therapieren dauert Monate…bis er endlich VERTRAUEN fasst—-
dass geht weder in vier Tagen, noch in vier Wochen….
Es dauert….und man muss sich in GEDULD üben…
Und wenn die Geduld vorhanden ist….dann spielt die Dauer einer Ausbildung keine Rolle, denn man sieht die Fortschritte beim Hund und beim Halter….
Was möchte man mehr als Trainer für Mensch&Hund…????
Hallo Tom,natürlich kann man mit den paar Tips die M.R.in der Sendung gegeben hat nicht davon aus gehen das die Welt für Herrchen und Hund jetzt in Ordnung ist.Bei der Tiernanny gab es auch nur kurze Tips in einer Stunde Sendezeit. Aber wer seine Bücher gelesen hat und sich ein bischen mit befasst hat, weiß das die Probleme zwischen Hund und Halter sich nicht von heute auf morgen einfach mal so lösen lassen.Ich denke schon das M.vor der Sendung mit den Hundebesitzern ausdrücklich alles besprochen und ausgearbeitet hat (bitte mich nicht gleich wieder fressen):-) denn im Fall,wo Hund nicht mehr aufs Bett sollte (Fam. mit Kind) hat M. einen Knochen im Wohnzimmer entdeckt und hat gesagt das der Hund diesen nicht zur freien Verfügung haben darf,nur wenn ihm der zugeteilt wird!!Das wurde in der Sendung nicht erwähnt,gehört aber zum Trainingsplan. Also gehe ich mal davon aus das Martin für jeden von diesen Hundehaltern einen individuellen Trainingsplan ausgearbeitet hat.Wie gesagt im Fall der Fam.H.,selbst wenn der Hund von Martin oder von Ihnen therapiert worden wäre,hätte Timo Vertrauen zu Ihnen gefasst aber ich bezweifele wirklich das Fam.H.das durchgehalten hätte.An sich zu arbeiten und gleichzeitig auf ihren Hund,Körpersprache und Kommunikation zu achten, und in verschiedenen Situationen richtig zu handeln.Für uns normale Hundehalter ist das verdammt schwer. Ihr seid Hundetrainer und Ihr wisst genau, wie man sich in verschiedenen Situationen zu verhalten hat und das wage ich wirklich zu bezweifeln das Fam.H.das hin bekommen hätte. Die wären absolut damit überfordert gewesen.Meiner Meinung nach.Wie krank muß der Mensch im Kopf gewesen sein um ein Tier zu missbrauchen? Echt widerlich. Ich wünsche Euch von ganzem Herzen alles Liebe. Liebe Grüße Corinna
@ Corinna
Sorry, liebe Corinna, aber ich glaube, dass kein Zuschauer nur aufgrund der Sendung einschätzen kann, ob diese Familie das hingekriegt hätte. Warum eigentlich nicht? Wenn sie es geschafft haben, diesen Hund aus Italien zu holen und alle anderen Schwierigkeiten meistern konnten, warum sollten sie sich nicht an einen Trainingsplan halten können? Meiner Meinung nach hat Tom recht: die bereits bestehende Einheit Hund:Halter ist eine verdammt gute Basis für die weitere Arbeit. Das muss eine neue Familie erst mal erarbeiten. Und der Hund erlebt ein weiteres Trauma – schon wieder eine neue Umgebung etc.!! Ich spreche aus Erfahrung, unser Spanier war vermittelt und vermittelt. …
Und nur weil er anstrengend war, durfte er es immer wieder ausbaden. Resultat: Quasi gar keine Bindungsbereitschaft, was er Gott sei Dank jetzt überwunden hat – mit ganz schön viel Arbeit!
Ich kann nur sagen: wenn man es wirklich will, dann kann ein guter Trainer es mit dem Halter i m m e r schaffen! Weggeben geht gar nicht.
Und sicher hat Herr Rütter auch seine Erfolge, sonst würde er ja sein Konzept nicht Deutschland-weit im Franchising verkaufen. Aber Kritik muss er sich auch gefallen lassen, wie jeder. Es gibt so ein geflügeltes Wort unter „Hundeprofis“: Wenn zwei Hundetrainer sich in irgendwas einig sind, dann, dass der Dritte alles falsch macht. In diesem Sinne… Liebe Grüße Petra
Hallo Petra,wie gesagt ich versuche auch Eure Seite zu verstehen.Und Kretik gibt es überall auf der Welt,das ist Klar.Ich kann mir aber einfach nicht vorstellen das Martin die Fam.H ins offene Messer hätte laufen lassen,gib den Hund ins Tierheim und fertig ist die Kiste. Gut,die Zuschauer waren an der Stelle mit Sicherheit alle geschockt,inklusive mir.Aber er hat ja selbst gesagt das der Hund therapierbar ist aber nicht mit den H.s, und ich denke,behaupten kann ich es natürlich nicht,das er es deshalb gesagt hat,weil das schon zu fest eingefahren ist!!! Ihr hättet euch den Hund mit der Familie angenommen,find ich auch ok!!!Ich akzeptiere Eure Meinung auch.Ich vermute,das die Familie es nicht durchgehalten hätte. Dann wäre Timo doch nur, durch noch mehr Stress gegangen.Ihr wisst doch auch, wie der durchschnittliche Hundehalter über Hunde denkt?Ich habe auch dazu gehört,bin ich ganz ehrlich,aber jetzt reiße ich mir den A.für meinen Hund auf.Ich erlebe es täglich wo ich immer wieder höre,“Du mit deinem Hundeschulen Scheiss“.Andererseits höre ich, du hast aber ein super erzogenen Hund!! Ich habe das alles auf mich genommen aber es ist nicht leicht für mich gewesen.Jetzt bin ich froh das ich diesen Weg gegangen bin.Übrigens meiner Freundin ging es genauso. Sie hat mit sich kämpfen müssen um anders über Hunde zu denken.Die meisten sind auch einfach nicht bereit dafür sich derart mit dem Hund zu beschäftigen,bzw.die Arbeit aufzunehmen.Wie man es gestern auch wieder in der Sendung gesehen hat.Die geringste Beschäftigung war schon zu viel. Ich denke auch das M. alle Hebel in Bewegung gesetzt hätte um diesem Hund in eine neue, wie gesagt erfahrene Familie zu geben,um ab da mit Hund und Halter von vorn herein klare Strukuren zu schaffen.So das der Hund gelernt hätte,hier regeln das meine Menschen für mich,hier kann ich endlich zur Ruhe kommen!!!Natürlich hätte der Hund sich erstmal an die Umgebung gewöhnen müssen,was mit Sicherheit auch Sress erstmal bedeutet,aber wenn mit dem Hund von Anfang an dort mit einem Hundetrainer gearbeitet worden wäre,könnte ich mir schon vorstellen das es Timo einfacher gehabt hätte.Ihr habt doch gesehen das der Hund in den Tests letztenendes nur seine Ruhe haben wollte.Ich weiß,das ich jetz wieder gefressen werde,aber Meinungen sind nun mal verschieden! Liebe Grüße Corinna
Hallo ihr Schreiber
Auch ich verfolge ,, Der Hundeprofi,, mit goßem Interesse!
Ich denke nicht jede Methode ist für jeden hund die richtige!
Das muß man immer vom Hund abhängig machen.
Aber hier M.R. zu verurteilen, weil man mal nen Ausschnitt seiner Methoden gesehen finde ich echt nicht O.K.!
Hier scheinen sich ja super Hundetrainer zu tummeln (z.b.Tom).
Ist ja auch einfach sich hier zu profelieren ohne das jemand Einsicht in die Arbeit hat!
M.R. gibt diese Einsicht und es ist klar das es Menschen gibt die darüber unterschiedlicher Meinung sind!
Das ist bei jeder Methode so!!!
Sich aber hier als der Hundegott hinzustellen und alles andere als falsch zu bewerten das finde ich zum ko***!!!!
Ein guter Trainer sollte zuerst mal eine gute Trainerausbildung absolvieren. Dabei wird gelehrt, das man durch eine Leistung überzeugt und niemals die Leistung eines anderen Trainers abwertet, sondern einfach eine Bessere zeigt und damit überzeugt.
Ich finde es unverantwortlich was sich in der Hundeszene alles Trainer schimpfen darf.
Ich finde die Methoden von Herrn Rütter logisch und nachvollziehbar, würde vielleicht nicht alles 1 zu 1 umsetzen sondern mir das rausziehen was mir logisch erscheint. Weiterhin scheinen einige zu vergessen, das man in diesem Job meist mehr am Menschen arbeitet als am Tier, und auch das will gekonnt sein.
Gruß Susanne