Martin Rütter ist „Der Hundeprofi“

Update: Die Infos und Kommentare zur 2. Staffel (2009) gibt es hier:
www.hunde-bar.de/558/martin-ruetter-ist-der-hundeprofi-2-staffel
Martin Rütter, bekannter Hunde-Psychologe und -Trainer, äußert sich im Vorfeld des Starts seiner Sendung „Der Hundeprofi“ (ab dem 30. August 2008 immer samstags um 19.15 Uhr auf dem Sender Vox) positiv zum Thema Hundeführerschein. „Ich würde mir wünschen, dass der Staat endlich mal so etwas wie einen Hundeführerschein einführt, denn viele Züchter wissen absolut nicht, was sie tun. Ein Wochenendseminar würde schon reichen, um die ganz groben Anfängerfehler zu vermeiden.“ sagte der sympathische Hundeprofi im Interview und dürfte damit einer Menge Hundekennern aus der Seele sprechen.
Was alles schief gehen kann, wenn man sich vor der Anschaffung eines Hundes nicht genügend mit dem Thema befasst und wie man die Probleme in den Griff kriegt, wird in seiner neuen Sendung „Der Hundeprofi“ zu sehen sein. Mit „Der Hundeprofi“ zeigt VOX, wie Hundebesitzer die Erziehungsprobleme auf professionelle Art und Weise in den Griff bekommen. Gleich in der ersten Sendung hat es der Hundepsychologe mit zwei besonders hartnäckigen Exemplaren zu tun:
Hundeprofi Folge 1, 30.08.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Luna“: Es gibt Hunde, die einen gesunden Appetit haben. Und es gibt Hunde, die total verfressen sind. So ein Exemplar lebt bei Melanie und ihren drei Kindern in Düsseldorf.
Der Golden-Retriever-Mix „Luna“ sieht mit ihrem treuen Hundeblick zwar aus, als könne sie kein Wässerchen trüben – wenn es aber ums Futter geht, gibt es für die halbwüchsige Hündin kein Halten mehr. Da muss selbst der zweieinhalbjährige Lucas seinen Teller mit dem Wurstbrötchen verteidigen. Mutter Melanie weiß nicht mehr weiter und hofft auf Hilfe von Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Olga“: Bei Sabine und Henry sieht die Sache anders aus. Denn Terrierhündin „Olga“ fällt eher durch ihre akustischen Qualitäten auf. Aber es ist nicht nur das Kläffen; „Olga“ ist aufdringlich und beißt sogar zu – auch bei Herrchen und Frauchen. Seit Baby Tom auf der Welt ist, hat sich die Situation drastisch verschärft. Kann der Hundeprofi Martin Rütter der jungen Familie helfen?
Hundeprofi Folge 2 06.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Timo“: Angelika und Dieter aus Dortmund haben ihr Herz an „Timo“ verloren. Doch der junge Mischlingsrüde aus Italien ist alles andere als ein Schoßhündchen. Während er sich „Herrchen“ und „Frauchen“ gegenüber friedlich und freundlich verhält, ist er bei Fremden böse und aggressiv. Und die Situation wird immer dramatischer – „Timo“ beißt mittlerweile auch schon zu. Kein Wunder, dass Angelika und Dieter mit den Nerven am Ende sind. Trotz der großen Liebe zu „Timo“ fühlen sie sich völlig hilflos. Ihre letzte Hoffnung ist Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Shana“: Christa und Peter aus Aachen haben es mit einem ganz anderen Exemplar zu tun: „Shana“, ihre vier Jahre alte Rhodesian Ridgeback-Hündin, ist sanft wie ein Lamm und dabei ängstlich wie ein scheues Reh. Vor allem wenn „Shana“ Auto fahren muss, erleben Mensch und Tier das große Drama: „Shana“ hat Stress, zittert, sabbert und jammert. Christa und Peter blutet dabei das Herz. Mit Schrecken denken sie an die kommende Autofahrt in den Italienurlaub. Kann Martin Rütter „Shana“ die Angst vor dem Autofahren nehmen?
Hundeprofi Folge 3, 13.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Booh“: Wenn Kathrin aus Datteln mit ihrer englischen Bulldogge „Booh“ unterwegs ist, wirkt es, als führe David Goliath spazieren. Denn während Kathrin ein zierliches und kleines Persönchen ist, präsentiert sich „Booh“ als gefährliches Kraftpaket, das auch gerne mal den Macho raushängen lässt. Der Rüde ist aggressiv gegen alles und jeden. Wenn er loslegt, verliert Kathrin die Kontrolle und gleichzeitig die Nerven. Kann Martin Rütter helfen?
Fall „Timo“: Eigentlich lebt die Familie Runge in einer beschaulichen Ecke von Köln. Doch die Idylle wird immer wieder empfindlich gestört – und zwar durch „Timo“, den kleinen Coton-de-Tulear-Rüden. Sobald Besuch auftaucht, bellt er ohne Unterlass. Dabei unterscheidet er nicht nach Freund oder Feind. Selbst regelmäßige Besucher werden immer wieder lautstark und nervtötend begrüßt – ein Problem, das viele Hundebesitzer kennen, und eine Herausforderung für Hundeprofi Martin Rütter.
Hundeprodi Folge 4, 20.09.2008, 19:15 Uhr:
Fall „Ösel“: Hunde und Katzen sind nicht immer die besten Freunde. Das ist bekannt. Und „Ösel“, der vierjährige Mischlingsrüde von Kristine Weitzels und Theo Bruins aus Rees macht keine Ausnahme. Im Gegenteil: „Ösel“ ist dermaßen auf Katzen fixiert, dass er völlig ausrastet, wenn er eine Katze nur von weitem sieht. Da in der Nachbarschaft viele Samtpfoten leben, klebt der Rüde stundenlang am Fenster und bellt ohne Unterbrechung. Ein Spaß ist das nicht, denn für „Ösel“ bedeutet das Dauerstress. Eine harte Nuss – auch für Hundeprofi Martin Rütter.
Fall „Kira“: Hunde sind keine Menschen. Das scheinen viele Halter zu vergessen. Ein Beispiel dafür ist Nicole Arand aus Wuppertal. Sie hat ein riesengroßes Herz für Tiere und teilt ihr Leben mit vier Hunden, ein paar Katzen und Ponys – und mit Ehemann Harald. Doch der spielt nur eine Nebenrolle. Kein Wunder, dass Pinschermix „Kira“ völlig auf ihr Frauchen fixiert ist und Harald nicht in ihre Nähe lässt, ohne ihn lautstark anzuknurren. Harald findet das keinesfalls lustig, und damit die Ehe nicht ernsthaft in Gefahr gerät, muss Hundeprofi Martin Rütter ran.
Tipp am Rande:
Die von Martin Rütter gern getragenen T-Shirts mit den Sprüche-Klassikern wie „Der will nur spielen“ oder „Der tut nix“ gibt es übrigens hier zu kaufen.
Quelle: Vox Presse Info
Update: Die Infos und Kommentare zur 2. Staffel (2009) gibt es hier:
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Absolute empfehlenswerte Seite, die du hier hast!
Viel Spass weiterhin beim Bloggen.
Bist jetzt in meinen Favoriten und ich komme definitv wieder!
Ich bin schon sehr gespannt auf diese Sendung. Hoffen wir mal das in dieser Sendung nicht wieder diverse Hilfsmittel (Halti, sprühhalsband usw.) verherrlicht werden.
Hallo,
Ich heiße Patrick und habe eine American Staffordshire Terrier-Hündin.
Folgendes Problem: Habe sie bekommen da war sie 6 Monate alt. Wissen auch bloß das sie bei einem Alkoholiker war und was ihr da passiert ist wissen wir leider nicht! Aber auf jeden fall nichts gutes! War total Ängstlich und Verstört. Dies ist im Familienkreis und auf unserem Grundstück Nicht mehr so, zum Glück auch! Aber sobald wir das Grundstück verlassen wird sie wieder total panisch und klemmt Ihre Rute zwischen den Beinen. Sobald sie Fahrradfahrer oder Fußgänger sieht gibt sie alles damit sie schnell von den Personen weg kommt! Zieht mit allen Mitteln auch wenn sie dabei keine Luft bekommt. Mittlerweile ist sie schon fast ein Jahr und dies ist immer noch nicht besser geworden. Die Erziehung ist auch problematischer außerhalb vom Grundstück denn wenn sie Leute sieht hört sie nicht mehr! Vielleicht haben sie einen Tipp?
Wäre Ihnen sehr dankbar!!!
Gruß Patrick
Gegendarstellung zu Der Hundeprofi, Vox, Sendetermin 06. September 2008
zu Folge 2: Fall „Timo“: Angelika und Dieter aus Dortmund haben ihr Herz an „Timo“ verloren. Doch der junge Mischlingsrüde aus Italien ist alles andere als ein Schoßhündchen. Während er sich „Herrchen“ und „Frauchen“ gegenüber friedlich und freundlich verhält, ist er bei Fremden böse und aggressiv. Und die Situation wird immer dramatischer – „Timo“ beißt mittlerweile auch schon zu. Kein Wunder, dass Angelika und Dieter mit den Nerven am Ende sind. Trotz der großen Liebe zu „Timo“ fühlen sie sich völlig hilflos. Ihre letzte Hoffnung ist Hundeprofi Martin Rütter. Quelle http://www.vox.de
Entgegen den von Herrn Rütter getroffenen Aussagen, Timo sei bösartig erklären wir, dass der Hund Timo nach den Dreharbeiten von Hundewelten therapiert worden ist. Die Hundehalter haben um eine Begutachtung und Therapie gebeten, diese ist im Mai 2008 durchgeführt worden. Der Hund greift nach 4 Tagen sprach-, hilfsmittel sowie gewaltfreier Verhaltenstherapie nach SDTS keinen Besucher mehr an und wird seitdem ohne Maulkorb gehalten.
Stefanie Weinrich
Hallo Stefanie,
vielen Dank für deine zusätzlichen Infos. Da ich sie nicht nachprüfen kann, hoffe ich inständig, dass sie tatsächlich wahr sind. Ich habe die Sendung mit Timo vorhin gesehen und fand die Situation für Hund wie Halter ausgesprochen hart. Schön, wenn sich Martin Rütter geirrt haben sollte und es noch zu einem Happy End gekommen ist.
Habe mir jetzt zwei dieser Sendungen angeguckt.
Mein ganz persoenliches Empfinden:
Fand ich es bei Frau (wie-sie-noch??) gut, dass sie sich als Person weitgehend zurueckhaelt, so finde ich diesen Ruetter unertraeglich arrogant und selbstdarstellerisch! Auch die HH (sofern ueberhaupt gefragt) sagen kaum was zum Hund, lobhudeln aber diesen Trainer.
Bei dem Fressproblem: was wurde den Kindern gesagt? Als ob es reicht, wenn die Frau ihr Verhalten aendert. Pupt da grossartig rum, wie gefaehrlich der Hund fuer die Kinder ist und die Kinder bekommen keine Hilfestellung?? Was ist das denn fuer eine Message an interessierte Eltern??
Ne, bin eigentlich immer an solchen Sendungen interessiert (auch wenn mir meine Rentnerband keine Probleme bereitet), aber ich muss keine Zeit verschwenden, der Selbstdarstellung dieses Herren zu folgen.
Und was hat er den HH der Hunde, die angeblich bissig sind bzw. nicht in’s Auto steigen denn als Therapie angeboten?
Ich finde die Sendung zum K….. und diesen Typen u.U. in seiner Beratung hochgefaehrlich!
Just my 2cent!
Welch eine Vergeudung von Zeit diese Sendung doch ist!
Alleine die merkwürdige verhaltenstherapeutische Behandlung des angeblich so aggressiven Hundes Timo war doch sehr fragwürdig. Da kommt ein Herr daher, sieht sich einen Hund zweimal kurz an, lässt den Hund von einer extrem Situation in die andere schlittern und gibt nur den Rat, das Tier wegzugeben.
Von Rat und guten Hilfestellungen in der gesamten Sendung keine Spur. Scheinbar ist dem Ruetter daran gelegen, so vielen Hunden wie möglich das Zuhause zu nehmen. Auf das sich unsere Tierheime weiter füllen…
Bitte setzt diesen Mist so schnell wie möglich wieder ab.
Also Leute! beruhigt euch mal wieder!
Erstmal solltet ihr da sachlich an die Sache gehen und euren Text nochmal durchlesen!
Nur weil Ihr den Rütter von seiner Art her nicht magt soll das gleich ein gefährlicher und unkompetenter Mensch sein!
Meine Güte er gibt auch keine anderen Ratschläge als andere Tiersendungen!
Oder seid Ihr neidisch weil er mehr Ahnung hat als Ihr???
T R O T T E L
Hallo… wer wird denn da gleich beleidigend mit der Bezeichnung TROTTEL für Leute die offen ihre Meinung äussern und ist dann zu feige seinen Namen zu nennen??.. es gibt garantiert Hundetrainer die mehr Ahnung und Kompetenz haben..
Thomas Tomalla http://www.personal-dogtrainer.com aus Mönchengladbach z.B., er hat schon den ein oder anderen Hund erfolgreich therapiert, die ein Hr. Rütter als nicht therapierbar bezeichnet hatte… und viele andere Hunde auch an denen sich verschiedene sogenannte Hundetrainer vergeblich bemüht hatten.
S. Müllers
ein größerer Schwachsinn als diese Sendung wurde selten gezeigt bei Fox
erschreckend das was bisher zu sehen war-noch erschreckender die „Problemlösungen“
Wem bitte soll dieser Schwachsinn helfen?
Außer der Kasse dieses“Profis“ ,die vielleicht noch etwas mehr klingelt.
Wenn jemand mich und meine 4-Kilo-Terrierhündin so angehen würde, wie dieser Mensch den Timo, dann würde auch meine Hündin zum Terrorkrümel und denjenigen beißen! Seit gestern weiß ich, ich lebe mit einem gemeingefährlichen Hund zusammen und ich weiß, ich werde niemals diesen Rütter um Rat fragen. Danke, aber NEIN Danke!
Traurig wie eine Sendung das Wort Problemhund aufgreift. Das Hunde und ihre HH ins Gerede gekommen sind, wissen wir schon lange. Das in dieser Sendung Hunde als Problemhunde aufgeführt werden, deren Problem einzig und allein sein Mensch ist, erscheint immer unverständlicher.
Da wo wirkliche Problem auftreten den Rat eines Besitzerwechsels als alleiniges Heilmittel aufzuführen rückt den Begriff des Hundeprofis in ein schlechtes Licht. Auch die dargestellten Tests waren zu dem eigentliche Problem nicht aussagekräftig. Es wurde eher aufgezeigt, dass ein Hundeprofi solch einen Hund anders angepackt hätte und gegenüber den HH war es mehr als nur eine Ohrfeige. Somit kann man dem eigentlich einleitenden Worten eines Martin Rütter wenig Glauben abgewinnen. Hier wurden die Menschen definitiv nicht therapiert. Weitere Sendungen erspare ich mir gerne.
Schade hätte mehr von Rütter erwartet. Weiß aus eigener Erfahrung, dass für Timo mehr getan werden könnte. Die Hunde abzugeben ist keine Problemlösung. Zum Glück gibt es bessere Trainer als dieser sog. „Profi“!
Sehr beruhigt bin ich seit ich hier den Kommentar von Stefanie Weinrich gelesen habe. Ich war so wütend über die Entscheidungen und „Löungen“ des
“ Hundeprofis“. Wie man solch einen Unsinn ausstrahlen kann ist mir ein Rätsel. Einen Hund abzugeben sollte ja wohl die allerletzte Lösung sein und dies nach diversen Tests vorzuschlagen und noch dazu, zu verlangen (!!!!).Ich bin sehr froh dass die Hundehalter sich noch um einen weitere Hilfe gekümmert haben und freue mich für Timo.
Und bei jedem der diese Sendung gesehen und für gut befunden hat, sorge ich mich sehr um den Hundesachverstand und hoffe dass dies keine Hundehalter sind.
Also Ihr solltet euch wirklich beruhigen!
Ich versteh alle eure Sorgen aber seit einfach aufmerksamer wenn es um solche sendungen geht!
Jedem das seine!
Im Prinzip sind dann in euren Augen die Hundehalter schuld!
Sie hätten ja auch mehrere Meinungen einholen können und mehr als einen „Hundeprofi“ kontaktieren müssen!
Weil Ihr ja alle Hundeprofis seit! Lach
Ich würde dazu sagen, dass die Einstellung, dass man nicht jeden Hund therapieren kann, einfach nur die richtige ist. Und diese Leute waren mit Timo einfach nur überfordert und konnten ihn nicht in seine Schranken weisen. Meiner Meinung nach hat da die Konstellation Mensch-Hund einfach nicht gepasst. Und das hat Herr Rütter ja auch gesagt. Er hat nie behauptet, dass man den Hund an sich nicht therapieren kann, er meinte nur, dass es mit diesen Besitzern nicht geht. Und das finde ich ehrlich und nicht Friede-Freude-Eiteitei.
Manchmal kann man auch nach langen Training mit einem Hund nicht weiterkommen und muss sich von ihm trennen, auch wenn es furchtbar schlimm ist. Nur wenn man sowas erlebt hat, kann man verstehen, dass ein Problemhund einen auch kaputt machen kann.
Von daher fand ich seine Aussage richtig.
Auch ich war total geschockt, als ich diese Sendung gesehen habe und bin heilfroh, daß die Leute von Timo sich anderweitig Hilfe geholt haben. Sicher gibt es Hunde, die kaum noch therapierbar sind und es gibt auch Konstellationen, bei denen dieser Hund bei diesen Menschen nicht glücklich wird, woanders aber gute Chancen hat. Aber dieser „Profi“ namens Rütter hat es ja offenbar nicht einmal versucht mit den Leuten zu arbeiten. Ich habe bisher immer noch „über“ Herrn Rütter gelesen und gehört, nun kann ich guten Gewissens diesen „Profi“ zu den Akten legen und nur hoffen, daß nicht allzu viele Menschen auf diesen Pseudo-Profi hereinfallen.
Sehr geehrter Herr Rütter,
Ihre Aussage und Therapie zu Hund „Timo“ scheint mir völlig abwegig. Man hat doch gesehen, dass dieser Hund panische Angst vor Menschen hat. Fazit: Dieser Hund gehört therapiert, d.h. er muss sein Selbstvertrauen und sein Selbstwertgefühl wieder zurückbekommen. Dies kann durch einen geeigneten Hundetherapeuten erfolgen.
Warum geben Sie diesen Hund auf??? Durch Ruhe und langsames Zeigen, dass keine Gefahr für ihn von einem Menschen ausgeht das muss diesen Hund vermittelt werden. Dann lernt er auch, dass er nicht bei jeder Gelegenheit seine Zweibeiner verteidigen muss, sondern nur wenn „Gefahr droht“. Der Instinkt kommt auch bei einem solchen Hund wieder. Wer weiss, was Timo im Polizeigewahrsam in Italien zugestossen ist. Dieses Trauma muss er überwinden mit Hilfe von Hundetherapeuten. Meine Meinung ist auch, dass es bei seinen Zweibeinern hier nicht auf jeden Euro ankommt, sondern sie wollen den Hund behalten und ihm ein normales Leben geben, also tun Sie was oder geben Sie Timo an einen Therapeuten ab und sagen Sie nicht einfach, dieser Hund kann bei diesen Herrschaften nicht bleiben. Sie haben diese ja gänzlich mit Ihrer Aussage verunsichert. Gott sein Dank lieben sie diesen Hund so, dass sie erst einmal nach Italien gefahren sind.
Nach der Rückkehr (6 Monate) hoffe ich, dass ein besseres Ergebnis rauskommt. Die Sache werde ich weiter verfolgen.
MfG
S. Hauschild
Sorry my German is not good enough to post here, so I’ll write in English.
Normally I don’t comment on TV show’s and in this case I’ll keep it short, I’m totally shocked that a so called “Hunde Profi” can write off a dog so easily (and Timo wasn’t even that bad!)
Most of us here know that 90% of dog problems are down to “humans” the way we treat the dogs! So 90% of the solution is to work on the humans…
Most of us also know dogs learn (behavior) much quicker that humans.
Get this guy off the TV he causing more damage than good.
Sam.L Hameln
Herr Rütter hat Timo keinesfalls aufgegeben und behauptet, man könne nichts mit ihm machen. Er sagte nur, dass er nicht bei seinen Besitzern bleiben kann, weil er diese bis aufs Blut verteidigen würde. In einem neuen Zuhause müsste von Anfang an mit Timo gearbeitet werden, damit er solch ein Verhalten ablegen kann. Und das stimmt. Und gerade deshalb ist er vernünftig und kein schlechter Hundetrainer. Denn der Blick durch die rosa Brille kann in so einem Fall verdammt gefährlich sein. Ich will mir gar nicht vorstellen, was da in Italien alles passieren kann…
Ich finde die selbst darstellerische Art irgendwie zum.. naja.
Ich bin auch Hundetherapeutin, Trainerin mit über 30 Jahren Erfahrung. Vieles was bei Vox gezeigt wird, ergibt für mich keinen oder nur wenig Sinn.
(ich spiele doch nicht mit einem Jacky mit der Decke um ihm klar zu machen, daß er vom Bett soll? Es geht auch anders, stressfreier.
Agressive Hunde- da liegt es fast nur am Besitzer. Habe momenten 2 Fälle, da ist innerhalb 3 Tagen eine erhebliche Verbesserung eingetreten. Halti gibnt es bei mir garnicht, ich brauche keinen“verpackten“ Hund. So lernt er es nämlich nie!
Man muss an den Menschen arbeiten, dann klappt es auch mit dem Hund.
Hallo Ute da hast du Recht!
Aber was ist falsch daran dem Hund die Decke unter den Pfoten weg zu ziehen damit er lernt was „Runter“ überhaupt heisst???
Bei meinem Hund hat das optimal geklappt!
Was ist denn stressfreier?
Mit Leckerli? Oder ??????????
Hallo Martin,
für den Hund bedeutet Decke wegziehen auch ein Spiel, das kann ihm sogar Spaß machen. Dabei lernt er nicht das „runter“. Wieso nicht den Hund mit in das Zimmer nehmen, ihm einen Platz zuweisen und ihm etwas zum kauen geben während das Baby versorgt ist? Dann ist Hund dabei, die Sache ist für ihn positiv und man macht keine dummen spiele mit ihm. Wenn keine Decke da ist kann ich auch nicht ziehen und was dann? Ich habe da eine andere Methode, die bisher immer erfolgreich war! Es kommt auch immer auf den Hund drauf an. mach das mal mit einem Hovirüden – naja das sieht dann sicher anders aus als mit einem Jacky. Das Problem ist sicher auch nicht alleine das Hochspringen, sondern oft der fehlende Respekt vor dem Halter und Mensch, da muss man ansetzen, dann klappt auch alles andere.
AHA! Danke Ute!
Da gebe ich dir Recht!
Das ist natürlich eine einfache Lösung!
Mach Du doch mal eine Sendung!
Dickes Danke! Gruss Martin!
Hi Martin,
nein danke! Keine Sendung, (bei mir wurde bereits angefragt) ich möchte mir nicht vorschreiben lassen welche Hilfsmittel ich nehme und was gezeigt wird und was nicht. ich mag nämlich nicht „Leute verars..“
Und geld ist sicherlich nicht alles. Mir ist und bleibt die Mensch-Hunde-Beziehung wichtig und mir ist lieber ich helfe einzelnen als dass ich ganz Deutschland falsch therapiere.
In diesem Sinne.
Grüße
Ute
Lächel, da sieht man es mal wieder…
da löst man ein Problem bei einem Hund und schon wird man Hundeprofi….
Wie genial ist das denn…
Hier werden Hundehalter mit wirklichen Problemen, sorry, verarscht…
und das ganze nur, weil sich ein „Hundepsychologe“ (man sollte sich dieses Wort mal auseinander pflücken…= Psychologie=Lehre des Menschen….)
Ich mußte, durfte, wie auch immer diverse Hunde arbeiten, die ja angeblich nicht therapierbar sind…
Sorry, aber das ist hier wirklich nur „Geldmacherei“…
Falls Herr Rütter mal in meiner Nähe sein wird und ich Zeit finden sollte, werde ich sein Wissen über die „KYNOLOGIE“ mal zur Schau stellen….
Ansonsten hoffe ich wirklich, dass die Sendung abgesetzt wird…
VOX trägt VERANTWORTUNG für solchen,nochmal sorry, „SCHWACHSINN“…
Ich möchte nicht wissen, wieviele Hunde leiden müssen, da sich die Halter solchen „Problemlösungen“ annehmen….
Wie sage ich immer….
Ich kann nicht alle Hunde dieser Welt retten, aber dafür die gesamte Welt des Hundes….
T.Tomalla
Zitat Martin Rütter:
“Ich würde mir wünschen, dass der Staat endlich mal so etwas wie einen Hundeführerschein einführt, denn viele Züchter wissen absolut nicht, was sie tun. Ein Wochenendseminar würde schon reichen, um die ganz groben Anfängerfehler zu vermeiden.” sagte der sympathische Hundeprofi im Interview und dürfte damit einer Menge Hundekennern aus der Seele sprechen.
Zitat Ende.
Sie können gerne mal vorbeikommen….
MfG
T.Tomalla
Hallo Tom,
na da wäre ich doch gerne mit dabei, ein Wissenquiz über Kynologie mit Herr Rütter persönlich (weiss Herr Rütter überhaupt was Kynologie bedeutet?)
Das wäre eine Sendung in der ich gerne mitmachen würde..:-))
Grüße
Es geht hier ja heiss her. Ich mag die Sendung aber auch nicht und kann daher die meisten Kommentare verstehen.
Hallo Sebastian,
Ich muss dir leider widersprechen, es geht aus meinem Blickwinkel nicht heiss her…
Ich denke, dass die Sendung des Herrn Rütter von vielen Menschen gesehen wird. Somit hat er aus meiner Sicht eine gewisse Verantwortung sowohl den Hunden ggü, mit denen er „arbeitet“ als auch den Menschen ggü, die diese Sendung sehen.
Leider sind sehr vielen Hundehalter in keinster Weise mit der Kynologie vertraut und „klammern“ sich daraus resultierend an „Fachleute“. Was liegt also näher, als sich auf die Couch zu setzen, und dabei zu lernen….*lächel*;
Nur, dass man aus den meisten Sendungen nichts, aber auch gar nichts lernt; höchstens, wie ich es nicht machen sollte…
Man sollte, nein, man muss jeden Hund INDIVIDUELL analysieren, sonst hat es keinen Zweck und man macht mehr kaputt, als man richten kann.
Aus diesem Grund habe ich mir auch das Recht herausgenommen und den betreffenden Sender angeschrieben, da sie sich offenbar ihrer Verantwortung nicht bewußt sind…
Natürlich kann der Sender „ihrem Hundeprofi“ nicht einfach die „rote Karte“ zeigen, aber etwas mehr Verantwortungsbewußtsein muss man schon erwarten.
Es darf nicht um Einschaltquoten und Werbeeinnahmen gehen…wir reden hier über LEBEWESEN !!! und nicht über, wie fülle ich meine Kassen…
Ich habe in den letzten Jahrzehnten so etwa an die 400 Hunde „gearbeitet“, darunter waren sog. Diensthunde der Polizei, Angstbeißer, Hunde die vor lauter Angst nur „unter sich machten“, sogar einen von einem Menschen sexuell missbrauchten Hund habe ich wieder so „sicher“ machen können, dass er völlig problemlos und erhobenen Kopfes durchs Leben geht…., von so einfachen Dingen wie ….mein Hund fährt nicht gerne Auto oder mein Hund verteidigt alles mögliche möchte ich jetzt hier nicht sprechen bzw. schreiben…
Gewiss sind das Dinge, die dem jeweiligen Halter sehr viel „Nerven“ kosten…und genau da sollte dann ein „Profi“ ran, der es wirklich versteht, mit den Hunden umzugehen, der sie lesen kann…
Bezugnehmend auf die o.a. Sendung nur kurz noch eine Anmerkung…
In zig ähnlich gelagerten Fällen, wie dort gezeigt, habe ich weniger als 5 Trainingseinheiten benötigt um sowohl den Hund, als auch die Halter wieder auf den „rechten Weg“ zu bringen….aber wie gesagt, es muss halt immer individuell unterschieden werden…*g*
T. Tomalla
M. Rütter hätte ich beim Hund TIMO empfohlen … wenn er gefragt hätte ..
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…. hat er nicht, und deshalb ist es vielleicht interessant wie es konkret funktionieren würde wenn man einen anderen Weg dabei geht.
Ich möchte mich an den überflüssigen kritischen
„Eimer-über-Martin Rütter-ausschütten“
nicht beteiligen, weil ich denke das ER auch das Wohl der Hunde – wie sehr viele hier- verfolgt und zum Ziele hat.
Das er Geld dafür nimmt ist doch normal, oder geht hier jemand umsonst Arbeiten?
Kritisieren kann man durchaus, aber das WIE ist dabei zu beachten.
Ich möchte mich nicht auf Kritik beschränken und schreibe deshalb eine mögliche (meine)Alternative.
Und nun MEINE ERFAHRUNG-EMPFEHLUNG :
Nach meiner Erfahrung kommt es doch nicht darauf an wie schnell das Verhalten des Hundes TIMO umgelenkt werden konnte, sondern DAS es einen Weg gibt eine rasche Wendung herbei zu führen, und den Problem-Stress effektiv vom Halse haben.
Das Halter-Paar wird sich bestimmt sehr freuen, das Ihr TIMO nun doch nicht die Bestie von Hund ist, wie er Millionen Zuschauern vorgeführt wurde.
Nach meiner Erfahrung im Umgang mit Hundehaltern, die solche Probleme im Umgang mit Ihrem Hund haben, würde ich zuerst F+H an die Hand nehmen und Sie ganz praktisch Anleiten.
Aus lauter Liebe zum Hund wird vergessen dem Hund aufzuzeigen wie wir Halter uns den Spaziergang vorstellen.
Man läuft buchstäblich in die Richtung in die der Hund gerade möchte/hinzieht.
Das bedeutet der Hund entscheidet und bestimmt die Aktivitäten, und wenn man dieses falsche Grundverhalten des Halters verändert, muss der Hund sich am Leinen-Halter orientieren weil der die Aktivitäten nun selber aktiv entscheidet, und sofort muss der Hund sich an F+H orientieren was gerade statt findet und weiter in der Folge stattfinden wird!
Nach dem gleichen Prinzip wird so einem Hund aktiv gezeigt wie er sich in allen täglich vorkommenden Lebens-Situationen nach unserem Wunsch zu verhalten hat.
Für den Hund bedeutet es das sein bisheriges nicht gewünschte Eigenleben nicht mehr stattfindet, und gewünschtes Eigenleben weiter stattfindet, weil F+H gleich bleibend aktiv nun die Geschehnisse bestimmt!!!
HUND und HALTER haben die ROLLEN GETAUSCHT !!!
War vorher der Hund der aktive in der Team-Beziehung, ist es nun F+H, aber nicht nur für 1 Tag.
Der Hund braucht nicht mehr „die Entscheidungen treffen“ weil F+H dies nun aktiv tun, und nicht mehr hinter dem Hund hertrotten, wie bisher!!!
Nicht gewünschtes Verhalten einschränken/nicht zulassen/stark abblocken, und gewünschtes Verhalten fördern und fordern, und positiv und aktiv belohnen!
Die gezeigten Aggressionen ausleben ist somit nicht mehr nötig, weil diese in gewünschtes Verhalten umgelenkt werden. An der Stelle nimmt sich der Hund sofort zurück weil wir Ihm das Alternativ-Verhalten im Augenblick aktiv zeigen/vorgeben werden!
Die Therapie (zeigen WIE, WANN, WO ) erfolgte ohne jegliche Gewalt (Schmerz, Zwang, oder Hilfsmittel wie Stachelhalsband, Elektro-Sprühbänder, usw. .)
Wichtige Ressourcen wie Sozialkontakte, Fressen, Freilauf, Spielzeug, Spaziergang-Aktivitäten werden sehr aktiv vom F+H verwaltet und individuell zugeteilt.
Individuelle Wünsche des Hundes werden stets mit berücksichtigt, wenn diese nicht gerade dem Augenblick-Wunsch des F+H entgegen stehen.
Es findet somit eine ganz individuelle Verhaltenslenkung bei F+H statt und gleichzeitig beim Hund.
Dies ohne Stress und Druck, und schnell entsteht eine entspannte Gesamt-Lebenssituation, die der Grund dafür ist, dass die Verhaltens-Erfolge am Hund so rasch eintreten.
Es lohnt sich sein Eigenverhalten zu Überdenken und statt mühevolles Üben, Üben, Üben, endlich einfach mal UMDENKEN sich ……….. auf einen erfolgreichen Weg machen.
Das schöne ist, weil das Verhältnis zwischen Hund + Halter so entspannter sich nun darstellt, kann der Hund auch eine Seite/Dinge zeigen die er bisher nicht darstellen konnte.
Das Hundehalter-Verständnis muss geschult werden, und der Hund bringt fasst ALLES schon mit, darf unser Herz im Sturm erobern, und wir dürfen dabei knuddeln/streicheln/schmusen ohne unsere Position aufgeben zu müssen!!!
Es lohnt sich !
WUFF
MASSA und sein SAMMY
Ja Herr Tomalla,
wenn man an den Hunden Teletakt verwendet kommt man auch schnell zum Ziel nicht war?
Habe mir aufgrund eine Tipps einer Züchterin die Vox Seite und Hr. Rütter angeschaut, bin über das Forum dort auf die TIMO-Sendung aufmerksam geworden und stehe nun vor dem Problem was ich tun soll. Die Züchterin sagte ich solle meinen Hund wieder ins Tierheim bringen…. Aber von vorne:
Lt. Tierheim habe ich anfang diesen Jahres einen Boxermischling mit drei Jahren erhalten. Dieser ist sehr lebhaft und kommt ursprünglich aus Spanien. Ausser dass der Hund vor mir bei einem einzelnen Herrn für 3 Monate war, wusste ich über den Hund rein gar nichts.
Im täglichen Zusammenleben hat sich der Hund als sehr dominant herausgestellt. Vielfach wurde ich darauf angesprochen, dass dies ein Staffordier sein muss. Ausserdem hat er uns angegriffen und auch z. T. gebissen (nicht blutig, aber mit Spuren und Schmerzen). Hierauf haben wir eine „Hundepsyologin“ geholt. Diese hat uns einige Dinge erklärt und wir haben mit dem Hund gearbeitet. Insgesammt ist das Verhalten viel besser geworden. Doch zur Zeit fängt der Hund an, am Haus vorbeilaufende Menschen anzubellen, jagt wieder Autos nach und er hat sich leider an der Leine nie mit vorbeilaufenden Artgenossen (insbesondere schwarze) anfreunden können. Trifft er dagegen auf einen Hund ohne an der Leine zu laufen, so wird kurz geschnuppert und gespielt.
Jetzt wurden wir weider etwas konsequenter mit dem Verhalten gegenüber dem Hund. Resultat, er hat meine Frau und die Züchterin angegriffen. Erst nach längerem Beruhigen war der Hund wieder entspannter. Nun haben wir auch eine Kampfmaschine ala Timo im Haus und wir müssten, wenn ich die ganzen Foreneinträge zur TIMO – Sendung so deute, unseren Hund abgeben, da es einfach ein aggressiver Hund ist, der auch vor Joggern nicht halt macht. Ich habe grosse Bedenken, dass etwas mit Kindern passieren könnte.
Leider bin ich nicht reich, daher kann ich mir nicht allzuviel Tierpsychologen-Einheiten leisten. Und doch habe ich meinen Racker ins Herz geschlossen und würde ihn nur ungern wieder zurück ins Tierheim stecken. Nun sagt mir, was soll ich tun?
Hallo Chrissi,
Du kannst mich gerne mal anrufen, ich hätte da noch ein paar Fragen dazu. Vielleicht bekommen wir einen Ansatzpunkt um etwas zu verändern.
ist es richtig ,das, wenn alle Hunde in der Prägephase richtig erzogen würden ,z.B. nicht verhaltens gestört sein oder ich sage mal, andere
Mängel zeigen würde ?
Mt freundlichen Grüßen
H.Grannemann
Hallo Horst,
nicht ganz richtig. Und was verstehst Du unter Mängel?
Prägephase bedeutet „prägen“ auf Menschen, Autos, Kinder, Katzen und Umweltreize etc…. Geschieht dies nicht ist ein Hund extrem ängstlich und unsicher wenn es um diese Dinge geht. Immerhin ist ein Hund ein Fluchttier und wenn er nicht flüchten kann,(in Wohnung, an der Leine) wenn er unsicher ist bleibt ihm nichts anderes übrig als „nach Vorne“ zu gehen um vermeintlichen Schaden abzuwenden (Wenn er keine Ansage zum Halter hat gepaart mit Bindung und Vertrauen).
Anders ist es wenn der Hund normal geprägt ist, der Mensch aber von Anfang an falsche Signale aussendet.
Eben dem Hund die Führung überlässt und sich zurückhalt, keine Bindung aufgebaut hat und der Hund kein Vertrauen hat. Man kann in solchen Dingen keine Pauschalierungen anwenden.Ich habe viele ehemalige eingesperrte südländische Hunde ohne Prägung auf Menschen und Außenreize mit ihren Haltern zu alltagstauglichen Hunden „therapiert“ (s. Referenzen auf meiner HP) Natürlich werden diese Hunde niemals so gelassen wie ein gut geprägter Hund. Es ist auch immer ein langer Weg. Wer glaub sowas in einigen Wochen zu schaffen, der irrt sich. Konsequenz und die nötige Geduld des Halters ist dazu ebenso nötig wie ein fundiertes Wissen, damit eben die richtigen Signale gesendet werden und der Hund sie auch versteht.
Als erstes muß ich sagen, das ich sehr erschrocken über die Menschen hier bin. Hier wird jemand runter gemacht, weil er angeblich keine Ahnung hat, aber im Gegenzug dazu spielt sich hier der größte Teil als Profis auf. Fast jeder von Ihnen weis wie man die Probleme besser lösen kann, hat Ratschläge und Tips und hackt immer schön auf Martin Rütter rum. Also bitte! Jeder von uns hat schon mal ein „Making of“ gesehen und jeder weis wieviel wirklich in den Film kommt. Wieviel kommt dann wohl vom gedrehten in so eine kurze Sendung???
Und wenn jeder Profi ist, warum braucht mann dann überhaupt welche? Dann kommen hier Agumentationen wie:“ Rütter ist Arogant!“ Muß hier irgentjemand mit dem Mann zusammen leben? Wenn Martin Rütter keine Ahnung von dem hätte was er tut, würde es Ihn nicht schon so lange geben, schon mal drüber nachgedacht? Nachweislich hat er schon vielen Hunden und ihren Familien geholfen, was auch jeder sehen konnte. Wenn einem das Programm nicht gefällt, kann mann jederzeit umschalten, aber mann kann nicht für viele andere entscheiden was jemand sehen darf oder nicht!!!
MFG
Antje
muss ich ute recht geben.. ein langer und holpriger weg.. mit hoehen und tiefen.. aber jeder erfolg und mag er noch so klein sein ist fuer mich wie ein feuerwerk..nur das wissen liebe ute kan man nicht ersteigern.. die erfahrung macht klug.. austausch mit anderen haltern hat mir leider nur uebel gebracht.. unser labbi ist super ..meine chis auch kein problem..nur meine bd dogge macht noch mit 1,5 jahren viel probleme..jedoch nur ausserhalb,im haus sind alle supi cool,sogar mit unserer katze geht das toll…
Hi Sonja,
danke, was in solchen TV Sendungen vermittelt wird ist leider immer: ein paar Besuche eines sog. Hundeprofis – und zack läuft das mit dem Hund, wenn nicht, muss er eben weg.
Ich habe mit einigen meiner Hunde auch 1-2 Jahre gebraucht, bis ich Ihnen und sie auch mir vertrauten. Je nachdem, wie übel ihre Erfahrungen waren. Es hat sich immer und in jedem Fall gelohnt. Wie Du schon geschrieben hast sonja:
Jeder Fortschritt war ein Feuerwerk, an viele Tage wo es Fortschritte gab, kann ich mich noch erinnern, speziell bei meiner letzten Hündin. Sie war so agressiv und biss jeden, der ihr zu nahe kam (einschl. Mich), heute kann das keiner mehr glauben, wer dieses „schäfchen“ kennenlernt.
Ein Hund der durch die Scheibe agressiv auf Katzen etc. ist ( wie heute in der Sendung) dazu braucht man keine 2 Hausbesuche! Mit der neg. Konditonierund geht das ganz schnell. Ich hätte als erstes dem Hund das Sitzen auf der Lehne untersagt. Er muß dort nicht beobachten, besser wäre es, er könnte sich entspannen und seine Menschen regeln alles. Aber das kam wieder nicht zur Sprache. Es wurde nur am „Symptom“ gebastelt. Mir fehlt in dieser Sendung eine Aufklärung der Hundehalter, wie ein Hund überhaupt gestrickt ist und was sein Verhalte aus Hundesicht überhaupt auslöst. Dann wären einige Halter sicher bereit sich zu verändern, eben aus Liebe zum Hund.
Hallo Antje,
ja ganz genau! Wenn es doch jeder weiss – WARUM bitte gibt sich denn ein M.R dafür her??????
Sorry aber ich würde sicherlich nicht zusagen eine solche Sendung zu machen, gerade weil ich auch weiß, wie das da läuft. Aber Geld und Mediengei..heit spielen da wohl schon eine große Rolle.
Das ist eben meine persönliche Meinung und die dürfte erlaubt sein?!
Hey Leute! Lasst uns doch Freunde sein! Lol!
Was haltet ihr denn von der kürzlich am samstag gesendeten Folge!
Ging doch alles gut!
Nicht aufregen!
Dont worry, be happy!
Ich bin mehr als schockiert über die Kommentare die ich hier teilweise gelesen habe und traugig über soviel Intolleranz.
TIPP zuerst an alle, die die Sendung nicht gut finden: Die Medienwelt hat so etwas erfunden wie Fernbedienungen , damit kann man um-/ausschalten und sich etwas witmen, das einen interessiert.
Zu Menschen die behaupten einen Hund wie Timo innerhalb von vier Tagen zu therapieren und plötzlich ungefährlich werden zu lassen möchte ich mich lieber nicht äußern, die machen mir mehr Angst wie die Hunde die sie behandeln. Daß Timo trainierbar ist hat auch Martin Rütter sehr deutlich gesagt, und hey er wollte ihn nicht gleich einschläfern. Sein Lösungsweg ist vielleicht nicht der einzige, aber eben mit einer der Vernünftigsten und Sichersten. Und daß die Familie vielleicht ein wenig überfordert ist mit diesem Hund, zeigen schon allein die Tränen und das Entsetzen der Frau über die Tatsache, wie ihr Hund eben auch sein kann. Wie soll sie da kompetent auf ihn einwirken können. Und was glaube ich alle ein wenig verdrängen: Es soll nicht die beste Lösung für den Menschen sondern eine sinnvolle und gerechte für den Hund gefunden werden!!!!!! Denkt mal ganz genau darüber nach……..
Was die Sendung im allgemeinen angeht, finde ich sie nicht gefährlich. Ich finde die gefährlich, die sie sich ansehen und nach jedem Tipp, von dem mehr als hundert Mal gesagt wurde, daß er individuell für diesen einen Hund in dieser einen Situation gilt, losrennen und mit ihrem Rottweiler, Steff, Labi oder was auch immer gleich mal ausprobieren ob das auch funktioniert, was der da erzählt. Und dann in einem Forum wie diesem, jemanden als unfähig erklären, nur weil sie nicht weiter wie über Ihre Nasenspitze denken können.
Anja hat sehr schön erkannt, wie solche Sendungen funktionieren, außerdem wer, sagt, daß die Besitzer danach nicht weiter mit Martin Rütter trainieren. Die Sendung braucht einen Rahmen und der zeigt vielleicht 20% von dem was tatsächlich geschieht… Und mal ehrlich, wer glaubt denn daß eine Sendung Samstag Abend um diese Zeit super lehrreich sein soll. Das ist Unterhaltung für ein breites Publikum auch für die, die keinen Hund haben. Und keiner der ein verantwortungsvoller Hundebesitzer ist, kann doch im Ernst bei einem Problem mit seinem Hund annehmen, daß er so Hilfe bekommt. Mehr als Anregungen und Gedankenanstöße sind so einfach nicht drin..
Ich finde aber durchaus hilfreich, daß auf diesem Weg Menschen zugänglich gemacht wird, daß es so etwas überhaupt gibt. Wieviele glaubt Ihr haben vor den ersten Sendungen vor 5-10 Jahren denn von Hundepsychologen je gehört? Jeder der sich hier Trainer schipft: Seht das doch mal als Werbung für eine immer stärker werdende Berufssparte und seit nicht eifersüchtig das schon jemand anders eben so auch Geld verdienen kann.
Martin Rütter ist in meinen Augen ein Vorreiter dieser Sparte und niemand ist Vollkommen, aber er traut sich wenigstens Fehler zu machen und ganz offen dazu zu stehen, daß er eben kein Wunderheiler ist, sondern es hier Grenzen gibt. Eine „Hundenanny“ hat sich das meines Wissens nicht getraut. Jeder der Hunde trainiert: Ganz ehrlich!!! Wieviele Hunde habt ihr schon versaut und bei wievielen seit ihr gescheitert.
Zu Martin: Die Fälle der Sendung von Samstag waren nicht schlecht, leider fand ich den Zusammenschnitt der Besuche recht verwirrend und eher störend. Der Sendung fehlte ein wenig von der klaren Struktur, die in der allerersten so deutlich erkennbar war.
Nun, ich denke, dass Herr Rütter hier ein sehr gefährliches Spiel mit Hund und Mensch in der Öffentlichkeit treibt. Rein erfolgsorientiert in Bezug auf sein eigenes Image in den Medien, aber mit Sicherheit NICHT im Sinne der Hunde, deren Halter und schon gar nicht im Sinne der Öffentlichkeit und deren Sicherheit.
WIE kann man als sogenannter Experte bei einem Hund (ich nehme hier einmal den Hund „Booh“ als Beispiel), der sowieso schon Aggressionen im territorialen Bereich sowie in Bezug auf Beute und andere Ressourcen zeigt, allen Ernstes diesen Trieb noch durch „Bällchen werfen“( = Beute- und Hetztrieb aufbauen) fördern und dies als Therapieansatz VERORDNEN ???
Und dies auch noch in aller Öffentlichkeit, in diesem Fall in der Fußgängerzone !!
Ein Hund, der hierbei hoch im Trieb steht, macht KEINEN Unterschied zwischen dem Ball, den Frauchen wirft und einem anderen Ball, mit dem vielleicht eben in dieser Fußgängerzone ein kleines Kind spielt. Die Folgen hierbei können fatal sein.
Und in so einem Falle ist es dann wieder einmal der „ach so böse“ Hund, der die von Menschenhand gemachte Katastrophe ausbaden darf.
In diesem Zusammenhang sollte, so finde ich, weniger über einen Führerschein für Hundehalter, sondern vielmehr über ein Verbot solcher äußerst fahrlässigen TV Produktionen zum Schutze der Öffentlichkeit nachgedacht werden.
Zudem wird es allerhöchste Zeit für fachlich fundierte und kompetenzfördernde Standards im Bereich Ausbildung und Verhaltenstherapie von Hunden, damit endlich nicht mehr JEDER, der meint, sich damit auszukennen, an Hund und Mensch beliebig herumdoktern kann.
Hallo…
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Martin Rütter sich nach den Dreharbeiten nicht mehr um die Hunde/Fälle kümmert. Er ist auf Nachfrage weder telefonisch noch sonst irgendwie zu erreichen.
Bei der Folge 3 mit Booh, ist die Halterin verzweifelt, weil der Hund nach wenigen Tagen genauso schlimm wie vorher ist, es halt also nichts gebracht und die Halterin ist psychisch am Ende.
Tolle Sendung, Leute vorzuführen und sie dann alleine lassen. Das haben Sie gut gemacht Herr Rütter. UND BITTE… ein sog. Hundeprofi der selbst Angst vor Hunden, ist wohl kaum der geeignete Ansprechpartner, wenn es um Probleme wie Aggression geht.
Ist vielleicht auch nur eine Person hier, die sich ein genaueres Bild über Herrn Rütter in einem seiner Seminare verschafft hat???
Jürgen!! – Du sprichst mir aus der Seele!!
Ja ich hatte eine Kundin, die viel Geld bezahlt hat, Einzelstunden nahm, 2 Seminare besucht hat und es war nach einiger Zeit wie vorher, denn auch da wurde NUR am Symptom gebastelt und nicht der Umgang mit dem Hund verändert.
Lt. Ihren Aussagen hat sie Geld im Wert eines Kleinwagens dabei verloren. Als Ansprechpartner war er so gut wie nie zu erreichen.
Im Fall von Booh sehe ich das genauso wie Jürgen, Wie kann man dieses aggessive Verhalten mit einem Ball verändern?? Auch hier ist erst einmal am Mensch zu arbeiten, zuerst in den eigenen 4 Wänden Strukturen und Rituale an denen der Hund sich orientieren kann,herbeizuführen, bevor man draussen anfängt. Zuerst muss der Umgang mit dem Hund verändert werden, Klare Regeln geschaffen werden und eben auch klare Absagen an unerwünschtem Verhalten.
Ich erkläre den Leuten zuerst einmal WARUM der Hund genau diese Rituale und auch klare Ansagen braucht, damit er sich entspannen kann und Vertrauen aufbaut.
Das verstehen die Hundehalter und sind dann auch bereit sich zu verändern!
Solche Sendungen gehören abgeschafft!
Booh, sollte kein Beute- oder Aggressionsverhalten aufbauen, sondern das vorhandene Potential sinnvoll ausleben und auf ein Ersatzobjekt umlenken. Da der Trieb nun einmal da ist muss der rauß und dann lieber mit einem Bällchen, als an Leuten.Ich bin aber überzeugt, daß das nicht der endgültige Schritt zur Lösung des Problems war, sondern ain Ansatz um darauf aufzubauen.(Wer übrigens genau zugehört hat, kann sich sicher an die Worte von M.R. erinnern, daß er so aus Booh sicher keinen Hund macht, der alle anderen in Zukunft toll findet…) Daß das in einer Fußgängerzone stattfand lag wohl eher daran, daß Booh gar nicht so aufgedreht ist, wie er dargestellt wurde und echt eine Menge Reize nötig waren, um überhaupt erst auf ein Level zu kommen, das eben für die Kamera gebraucht wurde. Daß die nette Dame heute vielleicht wieder auf dem gleichen Level ist, wie vor der Sendung, mag an der konsequenten Durchführung liegen. Man hat ja bereits in der Sendung gesehen, wie motiviert sie war und die Worte von Herrn Rütter waren klar verständlich: Du mußt dich interessanter für den Hund machen, sonst wird das nix…
Daß er sich hinterher vielleicht nicht mehr persönlich um die Fälle kümmern kann, liegt wohl daran, daß er vermutlich recht beschäftigt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, daß er noch viel Zeit hat auf dem Platz zu stehen und zu trainieren. Aber hey, dafür gibt es in ganz Deutschland ich weiß nicht wieviele Zentren für Menschen mit Hund. Alle Trainer sind kompetent nach der selben Methode ausgebildet und können jedem der Hilfe braucht, sicher helfen.
Und JA! es gibt hier Leute, die sich schon ein Bild von Herrn Rütter auf Seminaren gemacht hat und ich würde empfehlen mal das gleiche zu tun.
Bevor ich den ersten Vortrag gehört habe, dachte ich genau wie alle Kritiker, das hat sich bereits in der ersten viertel Stunde drastisch geändert.
Und nachdem ich nach vier Jahren katastrophaler Erziehung meiner Hündin mit einigen Veränderungen nach M.R. Vorschlägen mehr als nur super Erfolge hatte bin ich gänzlich überzeugt.
Übrigens: Vor ihm sind drei angeblich auch sehr gute Trainer kläglich an uns gescheitert.
Aber eines ist auch klar: Ohne meine Konsequenz funktioniert es einfach nicht. Wir hatten auch schon Rückschläge, aber das lag dann immer daran, daß ich mal wieder gepennt habe.
Und ich sage es noch einmal: Das ist eine Sendung die auch zur Unterhaltung dienen soll (VOX ist ein Unterhaltungssender und kein Nachrichten- oder Lehrkanal). Was glaubt ihr wieviel Eurer Kompetenz ihr in solch einem Format zeigen könntet? Versucht es doch mal.
Jeder der schon einmal in irgend einer Form ein Interview gegeben hat und es danach gelesen oder gesehen hat, dürfte die gleiche negative Erfahrung gemacht haben, nämlich, daß einfach oft wichtige Teile fehlen, was aber keinem auffällt außer dem, der interviewt wurde und der Rest der Welt denkt: OH mann hat der/die aber einen Mist geredet….
Hallo Martin
Wir haben eine zwei Jährige Schäferhündin die mit anderen Hunden nicht zurecht kommt.Ist sogar schon passiert das sie auf einen Rüden losgegangen ist.Es hat nach ihrer ersten Läufigkeit angefangen davor hat sie nie etwas bei anderen Hunden gemacht.Gegenüber fremden Personen wird sie auch aggressiv oder bei Personen die nicht häufig zu besuch kommen.Wäre schön wenn ich eine Antwort bekommen würde.
Ein „Hundeführerschein“ ist auch nur Augenwischerei; der vorgeführte Hund zeigt für die Prüfung geübte Abläufe, die zum größten Teil noch nicht einmal von den eigenen Haltern beigebracht wurden. Es ist genaugenommen ein reines Auswendiglernen, für beide Seiten. Ob der Hundebesitzer korrekt und weitestgehend artgerecht mit seinem Hund umzugehen weiß und sich auch bei Hundebegegnungen in Fremdsituationen richtig verhält, wird dabei gar nicht festgestellt!
Ich bewundere Menschen wie Martin Rütter, die fähig sind, die leider unzähligen unwissenden und ignoranten sowie faulen und uneinsichtigen Hundehalter tatsächlich zu einem Umdenken zu bewegen! Damit sie ihrem eigenen, doch schließlich geliebten Hund ein erfülltes und lohnenswertes Leben bieten können! Indem sie ihren Hund endlich als das eigenständige und gesunde Lebewesen erkennen, das er schließlich ist! Ich kann das leider nicht und habe es längst aufgegeben, die Vielzahl der unfähigen Leinenklammerer und Kommandobrüller auf vernünftige Weise überzeugen zu wollen…
Wie Herr Rütter das so erfolgreich schafft, kann in den paar Minuten Sendezeit natürlich überhaupt nicht ausführlich dargestellt werden! Und ganz bestimmt darf er nicht am Filmmaterial mitschneiden oder gar bestimmen, was davon im TV gesendet wird! (Wer ganz genau zuhört und -sieht, stellt sogar fest, daß Sätze und Situationen gänzlich fehlen, die in manchen späteren Szenen angesprochen werden!)
Hervorragend finde ich aber u.a., daß bei Martin Rütter der Hund Hund sein und andere Hunde kontaktieren darf! DAS gibt es bei der „Tier-Nanny“ nicht (Tja, warum wurde die wohl durch „Hundeprofi“ ersetzt?!), sie will jeden Hund an der Leine haben! Und genau diese blödsinnige Leine schafft zusätzlich eine Reihe von Problemen, die ohne gar nicht erst entstehen würden! Dazu dann noch die Inkompetenz und totale Gedankenlosigkeit der steigenden Zahl ahnungsloser Hundebesitzer – schon wurde es Zeit für diese TV-Sendungen! Um aufzuklären! Und Mut zu machen, sachkundige Hilfe zu suchen und auch anzunehmen! Zum Wohle der Tiere! (Das Tier war übrigens VOR dem Menschen da!)
Es verhält sich doch leider so, daß fast jeder Mensch sich einbildet, nur er alleine wüßte DIE Erziehungsmethode bei Kind oder eben Hund (Die Lebewesen sind, Individuen, keines ist wie das andere!)! Und so einer läßt sich doch nicht dreinreden! ER macht doch nichts falsch! Nein, er hat einen Problemhund, basta. Nun muß der „Wunderheiler“ her und auf der Stelle das reparieren, was von Anfang an, meist jahrelang, falsch gemacht wurde! Aber da er ja gar nichts falsch gemacht hat – muß das diesem Besserwisser erstmal deutlich vor Augen geführt werden, ohne ihn zu beleidigen (Denn sonst könnte er ja abspringen und der arme Hund müßte weiter ein unglückliches Leben fristen!)! Und das schafft Martin Rütter beneidenswert gut! Arrogant sind die ignoranten Hundehalter! Herr Rütter ist einfach nur kompetent und überzeugend! Und würde er nicht dermaßen selbstbewußt und fähig auftreten, daß einige Leutchen ihn deshalb als arrogant und überheblich einstufen, könnte er sich wohl kaum bei diesen „harten“ Brocken, den uneinsichtigen Hundehaltern, durchsetzen! Er muß schließlich gegen jahrelange, längst zutiefst verinnerlichte Verhaltensfehler dieser Menschen ankämpfen! Der Mensch muß geändert werden, nicht der Hund – der gesunde Hund ändert sich automatisch, wenn richtig mit ihm umgegangen wird!
Übrigens kann man einem Hundehalter, der seinem Hund noch nie erfolgreich etwas verboten hat, nicht einfach sagen (Beispiel): „Der Hund darf nicht mehr auf der Sofalehne sitzen, um nach Katzen Ausschau zu halten.“ Herr Rütter erkannte, daß dieses ein aussichtsloses Unterfangen gewesen wäre, weil die Besitzer das nie durchgesetzt hätten, und hat es gar nicht erst auf diesem Wege versucht! DAS nenne ich fähig und kompetent!
Wenn man davon ausgehen muß, daß jemand sich bei seinem Hund (noch) nicht durchsetzen kann, ja, dann trickst man eben, indem man z.B. als Sofortmaßnahme den nun nur noch eingeschränkt erlaubten Liegeplatz (kein Hund im Bett, wenn Baby darin) unbequem macht! Warum denn nicht? Der Hund wird nicht mehr ergebnislos herumkommandiert, das angestrebte Ziel aber trotzdem erreicht. Klug gelöst von Herrn Rütter, der dem Paar damit außerdem zu einem Erfolgserlebnis verhalf, das dieses darin bestärkte, weiter mit seinem Hund zu arbeiten!
Jagdverhalten wird einem Hund nicht antrainiert, das steckt naturgemäß in jedem! Der Beutetrieb wird durch Spiele lediglich umgeleitet, was absolut artgerecht ist! Und übrigens wird dieser „gefährliche“ Trieb schon befriedigt, wenn man seinen Hund einfach nur füttert, wozu auch schon ein kleiner Belohnungshappen zählt! Das nennt auch keiner verwerflich – warum also soll der Hund für sein Futter nicht vorher kräftig arbeiten? So kapieren die Leute endlich mal, daß sie keinen leblosen Plüschhund haben! Sondern ein hochintelligentes Lebewesen, das beschäftigt und gefordert werden will und muß!
Daß mit einem Hund unter fachkundiger und erfahrener Anleitung in einer Fußgängerzone gespielt wurde, diente doch zur Überprüfung, ob Frauchen die Bindung tatsächlich gestärkt hatte! Da wurde keine wilde Bestie auf unschuldige Menschen gehetzt oder die Grundlage für einen solchen späteren, eventuellen Vorfall gebildet – Wer verzapft solchen Auswuchs eines Klatschreporters? Natürlich jemand, der auch keine Ahnung von Hunden hat und ebenfalls gerne pauschalisiert, besonders den Hund, das ihm unbekannte Wesen…
Zuletzt noch: Seltsam finde ich, daß es stets jemanden gibt, der jemanden kennt, usw. – warum schreiben diese „Bekannten“ mit den Rückschlägen (wohl eher Rückfall in die alten, falschen Verhaltensmuster) nicht ganz einfach selber hier, daß sie diejenigen aus der Sendung sind?